Über das VEGANE LEBEN einer Familie berichtet die Berliner Morgenpost in „Fleisch – nein, danke!“. Der (ärztlich bestätigt total gesunde) kleine Sohn bekommt in der Kita ein eigenes veganes Essen, das von einem Catering-Service geliefert wird. (Hmm… das macht ihn ja zwangsläufig zum Außenseiter. Vermutlich würde ich das einem eigenen Kind nicht zumuten).

Zur Unterzeichnung der Petition gegen das Verkaufsverbot von Heilpflanzen ruft das Blog Bio, Vegetarisch, Roh & Co auf. Die Frist geht noch bin zum 11. 11. – es ist also schnelles Handeln angesagt.

Von Fressnet heute gemeldet, erschienen bereits im Februar, trotzdem aktuell und immer noch lesenswert: So sieht das Essen der Zukunft aus – ein ausführlicher Artikel über vegetarische Ernährung im Kölner Stadtanzeiger. Die „Gießener vegetarische Lebensmittelpyramide“ (PDF) wird dankenswerterweise zum Download angeboten! Im zweiten Teil geht es um die Gesundheitswirkungen von Gemüse.

Tiere Essen von Jonathan Safran Foer und was ich daraus mache. Natascha fasst im Kindspech-Blog die wichtigsten Inhalte des Bestsellers zusammen und erzählt, wie sie seit der Lektüre sehr viel vegetarischer lebt. Sie möchte andere Menschen in ähnliche Richtung motivieren. (Meine Idee dazu: alle, die wir das Buch gekauft haben, verschenken es weiter – mit der Bitte, es nach dem Lesen ebenfalls weiter zu geben).

Bernardo LaPallo – 109 Jahre alt – roh und vegan seit über 100 Jahren. Schon beeindruckend, wie fit und gesund der 109-Jährige noch immer ist. Lebenslänglich Rohkost wär mir trotzdem zu extrem!

Zum Schluss noch ein Video mit Hagen Rether – nicht neu, trotzdem gut. Aber Vorsicht: NICHT wirklich unverbissen…

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Über Claudia Klinger

Unverbissen Vegetarisch gibts auch auf Facebook (ich freu mich über jedes "´Like"!) Mit allgemeinen Themen findet man mich auf meinem seit 1999 aktiven Digital Diary. Und Veggie-News gibts auf Twitter.com/unverbissen.
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2 Kommentare zu Kleine Vegetarische Medienschau am Sonntag

  1. Hermann sagt:

    Was die Petition betrifft…

    Ich hatte auch schon die Webseite aufgerufen, mich registriert und gezeichnet.

    Dann hab ich mal im Forum die Stimmen zum Thema überflogen. Einen kompetent anmutenden Eintrsg habe ich dort gelesen – Leider wurde er mit keinem weiteren Wort von jemand anders kommentiert. Vielleicht gibt es ja hier jemanden, der die Sache durchschaut. Ich glaube, da werden nur Pferde scheu gemacht. Leider sind sie schon vor ein zwei Wochen durchgegangen. Sie werden sich zu Tode laufen in ihrem stampeed…

    Hier der Kommentar – und dann denkt mal nach.

    Europäische Richtlinie für traditionelle Pflanzenpräparate
    « Antworten #168 am: 02. November 2010, 23:13:22 »
    Nach einigem Schrecken und der Vision des Niedergangs von Naturheilmitteln habe ich mich ein wenig informieren wollen und folgende Aussage bei „Die Deutschen Heilpraktikerverbände“ (DDH) gefunden:
    Zitat
    Europäische Richtlinie für traditionelle Pflanzenpräparate

    Die EU-Richtlinie zu traditionellen Planzenpräparaten (THMPD 2004/24/EG), die schon seit vielen Jahren in den europäischen Ländern umgesetzt wird und bis 2011 endgültig wirksam wird, ist in Deutschland seit vielen Jahren umgesetzt und wirksam.

    Dazu ist festzustellen, die Europäische Richtlinie keine aktuelle Brisanz hat, sondern alt ist. Es gibt inzwischen die deutsche und die europäische Registrierung für traditionelle Pflanzenpräparate und diese hat sich bewährt. Alle Pflanzenpräparate mit einem Wirksamkeitsnachweis und dem Anspruch auf Indikationen müssen zugelassen werden. Bei den Zulassungsverfahren sind auch die Vertreter der Arzneimittelkommission in der Zulassungskommission E eingebunden.

    Die Begrenzung bei der Mischung von Pflanzenpräparaten, Vitaminen und Mineralstoffen in einem Arzneimittel hat ja durchaus Sinn, denn eine therapeutische Gabe unterscheidet sich doch von der Substitution von Vitaminen und Mineralstoffen.

    Die Verordnung von einzelnen Pflanzendrogen (mit Positiv- oder Nullmonographie) bleibt unverändert und wird in Deutschland auch nicht eingeschränkt.

    Die ganze Diskussion ist übrigens eine alte Diskussion, da die Richtlinie aus dem Jahr 2004 stammt und schon damals waren Arzneimittelkommission und die Heilpraktikererbände involviert und haben gerade auf die traditionelle Registrierung der Pflanzenpräparate Einfluss genommen.

    Alles was eine „jahrhundertalte oder jahrtausendalte“ Tradition ist, hat die Registrierungsmöglichkeit, denn es müssen doch nur 30 Jahre Anwendung gegeben sein.

    Arne Krüger
    Stellv. Sprecher der
    Arzneimittelkommission der deutschen Heilpraktiker

    Demnach würde 2011 keine weiteren bürokratischen und finanziellen Änderung auf uns zukommen – wo ich jetzt Kamillentee kaufen kann, könnte ich ihn auch in einem Jahr noch kaufen? Bezieht sich die Petition damit auf etwas, das längst Tatbestand ist? Kommt alles gar nicht so schlimm, wie es im ersten Moment klingt?

  2. Claudia sagt:

    Hallo Hermann, danke dir für den umfassenden Kommentar und die Info!
    Mir war schon klar, dass das lange schon „im Schwange“ ist. Die Diskussion über die Details ist sicher in jenem Petitionsforum besser angesiedelt als hier. Ich hab das unterzeichnet, weil es mich ärgert, was von Seiten der Pharma-Industrie so alles zugelassen wird – die Klage über die Nutzlosigkeit vieler neuer aber deutlich teurerer Medikamente hört man ja immer wieder. Und in dieses, von mir als korrumpiert betrachtete „Verfahren“ werden alle seit je bekannten Naturheilmittel nun auch gezwungen! Ich weiß, dass der Protest hier ziemlich aussichtslos ist, aber als „Demo“ mach ich gerne mit.
    Auch war mir der Kampf in Frankreich um die weitere Verkaufbarkeit von sowas wie z.B. Brennesseljauche (als wirksamer Naturdünger) noch im Gedächtnis – ich dachte, das hinge auch irgendwie im „Paket“ dieser EU-Richtlinie. Kann mich aber irren…

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