Etwas Schnelles für den kleinen Hunger, das auch ein paar Tage vorhält: heute hab‘ ich meinen ersten vegetarischen Brotaufstrich hergestellt – auf Linsenbasis.


Óhne erst nach einem Rezept zu suchen, hab‘ ich einfach mal ausprobiert, wie das gehen könnte:

  • Eine Tasse Bio-Tellerlinsen in Gemüsebrühe mit ein paar Lorbeerblättern gekocht (ca. 40 Minuten), dann in ein Sieb abgeschüttet.
  • Zwei große Zwiebeln klein gewürfelt, in der Pfanne mit Olivenöl
    scharf angebraten, mit Pfeffer, Kräutersalz und Paprika gewürzt.
  • TK-Petersilie hinzu gefügt, auf kleiner Flamme kurz weiter gebraten,
  • die weichen Linsen dazu, mit Ingwer nachgewürzt, alles vermischt.
  • Zum Schluss alles in einen Topf umgefüllt und mit dem Stabmixer zu einer Paste zermanscht,
  • noch etwas nussig schmeckendes Argan-Öl zugefügt, das ich gerade da hatte. Fertig!

Das Ergebnis ist ganz ok: Mit weiteren Zutaten wie Senf, frischen Zwiebeln, Tomatenscheiben, Gürkchen oder Kapern kann ich mir recht abwechslungsreich schmeckende Imbiss-Brote zubereiten.
Nicht so doll ist die pure Optik der Paste: man begreift, warum Metzger ihre Wurstwaren gern mit Nitritpökelsalz rötlich färben!

Für die nächsten Aufstrich-Experimente werde ich dann doch Rezepte studieren. Vielleicht hat auch jemand einen Tipp? Ich interessiere mich speziell für solche, die es in Euer „Alltagsprogramm“ geschafft haben!

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Über Claudia Klinger

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4 Kommentare zu Mein erster vegetarischer Brotaufstrich

  1. dirk sagt:

    Sieht lecker aus, werde ich sicher mal ausprobieren. Danke.

    Also ich mag gerne die folgenden Aufstriche:

    Fakemett
    Sonnenblumenkerne
    Kräuter“quark“

    Diese drei mache ich oft. Naja, also Tofu mit Kräutern oder Tomatenmark verhäckseln vielleicht doch noch häufiger – aber dazu brauchts wohl kein Rezept ;-)

    Grüße
    Dirk

  2. Julia Hrabal sagt:

    Hallo, danke für die Anregung, bin ebenfalls gerade dabei, mich nach brauchbaren vegetarischen Aufstrich-Rezepten umzusehen bzw. die Ideen, die es bereits im Handel gibt, selbst mal auszuprobieren… Ich finde Kichererbsenpürree als Basis sehr brauchbar: zB mit Curry, gerösteten Zwiebeln und Ananas (mit Olivenöl oä), als klassisches Hummus mit Sesampaste, oder mit Tomatenmark und getrockneten Tomatenstückchen, Kräutern und eventuell Parmesan – die Möglichkeiten sind schier unendlich. Geht natürlich alles auch mit diversen Linsen. Topfen wäre natürlich auch eine gute Aufstrich-Basis für Nicht-Veganer…
    Liebe Grüße,
    Julia

  3. Peter sagt:

    Hallo Claudia,

    hier http://dieumsteiger.blogspot.com/2012/02/selbstgemachte-leberwurst-vegan.html

    ist ein neues tolles Rezept für eine vegane „Leberwurst“

    Klingt komisch, schmeckt aber so.. und,.. wer es noch fleischiger im Geschmack haben will, kann das noch mit Hefeextrakt auf die Spitze treiben. (jaja ich weiß,.. Hefeextrakt, selbst bio, hat evtl. den einen oder anderen gesundheitlichen Nachteil) Aber wie gesagt, ist ja nur ein Vorschlag. Auch ohne Hefeextrakt ist das genial.

    Viele Grüße
    Peter

  4. Pingback: Meine Reise ins vegetarisch-vegane Universum

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