Hallo Veggie-Blogger! Heute bitte ich Euch um Mithilfe: ich suche Rezepte für die schnelle pikante Zwischenmahlzeit, den herzhaften Imbiss abseits von Brot mit Aufstrich. Es dürfen auch Suppen sein, wenn sie schnell machbar sind, aber keine Salate.

Das Buch, an dem ich gerade schreibe, soll Menschen dabei helfen, ihre Ernährung im Alltag soweit individuell möglich und gewünscht auf „pflanzlich“ umzustellen. Es wird auch einen Rezeptteil haben: keine Gourmet-Küche oder gehobenes Hobby-Kochen, sondern leicht machbare Alltagsgerichte.

Auch in meiner eigenen Praxis fehlen mir noch Inspirationen: Z.B. hab ich früher gerne überbackene Käsebrote gegessen. Mit veganem Käse ist das nicht wirklich der Bringer (ich bleibe aber dran und probiere neue Sorten gerne aus). Also hab ich beschlossen, mal die Veggie-Blogger/innen zu fragen:

Was esst Ihr so, wenn keine Zeit für langes Kochen ist?

Ich bitte um Blogbeiträge (die ich hier dann auflisten und kurz kommentieren werde) und Hinweise in den Kommentaren. Dabei stelle ich mir zwei Kategorien möglicher Rezepte vor: Einerseits „selber gemacht“, andrerseits „unter Verwendung von Fertigprodukten“. Ins Buch bringe ich natürlich eher „Selber-mach-Rezepte“, aber hier will ich nichts ausschließen! Die Zubereitung sollte allerdings nicht mehr als ca. 15 Minuten benötigen.

Alsdenn: ich freu mich auf Eure Beiträge! (Gesammelt wird bis zum 10.Juni – bitte hinterlasse die URL zu deinem Beitrag in den Kommentaren!)

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Über Claudia Klinger

Unverbissen Vegetarisch gibts auch auf Facebook (ich freu mich über jedes "´Like"!) Mit allgemeinen Themen findet man mich auf meinem seit 1999 aktiven Digital Diary. Und Veggie-News gibts auf Twitter.com/unverbissen.
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35 Kommentare zu Gesucht: herzhafter veganer Schnell-Imbiss

  1. Peter sagt:

    Hallo Claudia!

    Also, wenn es schnell gehen soll. Es ist natürlich immer eine Geschmacksache, also worauf man gerade Lust hast,.. aber egal. Hier ein paar „Eigentaten“ :)

    Als erstes und einfachstes. Senfbrötchen. Brötchen mit Alsan und einfach Senf drauf. Hat was von Bratwurstbrötchen :)
    Danach kommt gleich das Bratwurstbrötchen (die hellen von Alnatura) siehe Link: http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/03/die-leckerste-bratwurst-vegan.html
    oder Mettbrötchen http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/01/sensationelles-mettbrotchen-vegan.html
    nicht zu vergessen die vegane Leberwurst http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/02/selbstgemachte-leberwurst-vegan.html

    Ansonsten sind ja Nudeln inkl. Wasser aufkochen in ca. 15 Minuten fertig und man kann wahlweise Ketchup, BBQ oder irgendein veganes Pesto darüber geben.

    Rührtofu (Rührei) http://dieumsteiger.blogspot.de/2011/07/ruhrei-mit-speck-100-vegan.html
    ist auch schnell gemacht und herzhaft lecker

    oder einfach Räuchertofu auf Semmeln mit Senf oder BBQ etc.

    Alles andere was mir gerade einfällt dauert länger als 15 Min.

    Liebe Grüße
    Peter

  2. Claudia Klinger sagt:

    @Peter: danke für deine Tipps und Links! Ja, das scheint ein schwieriges Thema zu sein – insbesondere, dass es „schnell“ gehen soll.

  3. Gudrun sagt:

    Hallo Claudia,

    bin mir nicht ganz sicher, ob das in dein „Beuteschema“ passt, da die Zubereitung insgesamt vieleicht doch etwas länger dauert – aber ich fand die Idee genial:
    http://www.kuriositaetenladen.com/2012/03/die-10-minuten-terrine.html
    (Hier gefunden: http://www.textzicke.de/clever-die-10-minuten-terrine-a-la-kleiner-kuriositaetenladen/)
    Habe es allerdings noch nicht selbst ausprobiert.

    An Eigenem hätte ich nur die Idee einer schnellen Kartoffelsuppe aus Fertigpüreepulver anzubieten. Ist ehrlich gesagt auch nicht so der Bringer. :) Und mein schnelles Soulfood aus Haferflocken und Rosinen passt nicht, weil eher Richtung süß.

    (Bin zwar Omnivorin, aber dennoch ständig auf der Suche nach veganen Alternativen zu Schinken- oder Käsebrot, und lese dein Blog mit großer Begeisterung.)

  4. Janek sagt:

    15 Minuten sind recht knapp. Einfallen würde mir „Reis mit Scheiß“ unter Verwendung eines Kuko-Reises. Geht in Richtung der 10-Minuten-Terinne, nur ohne Nudeln.

  5. Katrin sagt:

    Wenn es schnell gehen soll, mache ich gerne couscous (in der kochend-Wasser-drauf-und-stehen-lassen-Schnellvariante), das ich mit einem Löffel Pesto würze und und schnippel eine Paprika rein. Ich bin allerdings nicht vegan und habe keine Ahnung, ob es veganes Pesto zu kaufen gibt. Man könnte das Ganze aber auch mit anderen Würzpasten (Tapenade zB?) oder vielleicht sogar veganen Brotaufstrichen probieren.

  6. Diana sagt:

    keine Ahnung, ob vegan, dafür vegetarisch und sowas von flott:
    1 Packung Schupfnudeln vom Al…..Supermarkt
    1 kleine Dose 3 Minuten Sauerktaut
    1 mittelgroße Zwiebel
    Packung veggie Räucherwurst, Tofu whatever…
    Salz, Pfeffer Gemüsebrühe

    Zwiebeln anbraten, Tofuwurst rein mitbraten, Schupfnudeln rein mitbraten bis die Farbe gefällt und zum Schluss 3 Minutensauerkraut untermischen, würzen & fertig.

    Naja und was auch immer geht, aber dass kennt man schon, sind Hamburger in allen Variationen.

  7. S. Teffi sagt:

    Tach zusammen!
    Ich wage ehrlich gesagt zu bezweifeln, dass durch die o.g. „Rezepte“ eingefleischte Fleischfresser sich tatsächlich zum Veganismus bekehren lassen…
    SORRY, nicht böse gemeint! Aber lecker ist anders… 15 Minuten Zubereitungszeit sind aber auch heftig wenig!
    Meine Vorschläge:
    1.) Couscous-Salat
    1 Tasse Instant-Couscous nach Packungsanleitung mit kochendem Wasser (Wasserkocher – geht schneller) übergießen, salzen und ziehen lassen. In einer kleinen Pfanne ohne Fett bei niedriger Hitze 1 Pck. Pinienkerne goldbraun rösten. Versch. Gemüse wie z.B. 1 rote Paprika, 1/2 Salatgurke, 1 Handvoll schwarze Oliven, 5 Kirschtomaten, 3 Frühlingsziebeln klein schneiden. Den Cousous mit dem Gemüse, den Pinienkernen, ordentlich Blattpetersilie , frisch gepresstem Zitronensaft (1 Zitrone) und 2-3 EL gutem Olivenöl vermengen und würzen, z.B. mit frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer, Kreuzkümmel und Chilipulver oder mit Harissa oder oder oder… Schnell, gesund, lecker und auch zum Mitnehmen ins Büro geeignet!
    2. Kartoffeln mit roten Kokoslinsen
    5 mittelgroße weichkochende Kartoffeln würfeln und in Salzwasser garen. 1 gr. Zwiebel fein würfeln, in reichlich Öl andünsten. 1-3 Zehen Knoblauch dazupressen, mitbraten. 1 EL gelbe Currypaste dazugeben, kurz anrösten. 90 g rote Linsen dazugeben, mit 1 kl. Dose Kokosmilch und 200 ml Wasser aufgießen und köcheln, bis die Linsen weich sind. Am Ende mit Salz abschmecken und mit Korianderblättchen oder glatter Petersilie garniert zusammen mit den Kartoffeln servieren. Das perfekte Winteressen!
    3. Hummus
    1 Dose Kichererbsen + ca. 250 ml Abtropfflüssigkeit (ersatzweise Wasser), 1 EL Tahin (=Sesammus), 1-3 Zehen Knoblauch, 1 TL Kreuzkümmel, Saft von 1/2 – 1 Zitrone und 2 EL glatte Petersilie mit so viel gutem Olivenöl (mind. 1 EL) pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, mit Salz, Chilipulver und Paprikapulver edelsüß abschmecken. Schmeckt toll als Brotaufstrich, zu Kartoffeln (klein gewürfelt sind die in 10 Minuten fertig gekocht) oder als Dip zu Rohkost.
    4. Rote-Linsen-Salat
    80g rote Linsen in ca. 400 ml Wasser weich kochen. 2 Lauchzwiebeln und 1 rote Paprika kleinschneiden. Alles mit 1/2 Dose Mais, 3 EL Balsamico, 1 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen.
    Als Beilage oder als kleine Mahlzeit zwischendurch.
    5. gebratene Gemüse
    Knollensellerie in dünne Scheiben schneiden, in Öl bei mittlerer Hitze goldbraun braten, salzen, fertig
    ODER
    Zucchini längs in Streifen schneiden, in Olivenöl bei mittlerer Hitze goldbraun braten, mit italienischen Kräutern würzen, salzen, pfeffern, fertig.
    6. Avocado-Dip
    1 reife Avocado schälen und halbieren, den Kern herausnehmen und das Fruchtfleisch mit dem Saft einer halben Zitrone, Salz und Pfeffer pürieren. Nach Belieben 1 Zehe Knoblauch dazupressen. Als Sauce zu (Fertig-)Bratlingen, als Dip für Rohkost oder als Brotaufstrich – immer ein (gesundes) Gedicht!
    LG S.Teffi

  8. Diana sagt:

    Hallo S.Teffi,
    eigentlich will ich ja gar nicht auf solche Kommentare reagieren, da es immer wieder in der selben endlos Diskussion endet…aber glaub mir 1. geht es hier glaub ich nicht darum den eingefleischten Fleischesser zu irgendwas zu bekehren und 2. wird auch dem eingefleischtem Fleischesser die Mettwurst bei den Kartoffeln fehlen, dass Gyros zum Hummus und das Hack zum Avocadodip. Ach ja und nicht böse gemeint, aber Salatrezepte und Brotaufstriche werden hier auch nicht gesucht….
    So jetzt ist aber auch gut…deine Rezeptvorschläge hören sich nämlich trotzdem lecker an…

  9. Claudia Klinger sagt:

    Ich freu mich, dass doch einige Resonanzen gekommen sind – am ersten Tag!

    @Gudrun: deine „Kartoffelsuppe aus Kartoffelpürré“ passt AM BESTEN in mein Beuteschema! :-) Wogegen die „10-Minuten-Terrinne“ richtig toll sein mag, aber wahrlich nicht spontan in 10 Minuten herzustellen!
    Die Kartoffelsuppe find ich auch deshalb gut, weil ich kürzlich zum ersten Mal diese faule Art gewählt hab: ich musste Topinambur aus dem Garten verwehrten, das ergab die Hälfte der Suppensubstanz. Für die Kartoffeln dazu hatte ich dann nicht auch noch Lust auf Brimborium… und es war super!
    Solche Suppen muss man halt ein bisschen aufpeppen, würzen, mit gerösteten Brotwürfeln ergänzen oder mit gebratenen Zwiebeln.. am Ende drauf gestreut. Alternativ Sojasahne + Petersilie…

    @Diana: hätt ich jetzt gar nicht gedacht, dass manchen noch so unbekannt ist, was vegan ist! Einfach „100% pflanzlich“ – mehr nicht. Und natürlich ist dein Rezept voll vegan! Was hat dich zweifeln lassen?

    @Janek: schade, dass du keine Link hinterlassen hast. Aber ich werd‘ „Reis mit Scheiß“ eben demnächst mal googeln…

    @Katrin: hört sich interessant an. Ich hab noch nie was mit „einweichen“ gemacht, Getreide und Hülsenfrüchte immer gekocht. Muss ich wohl mal probieren!
    Ich weiß auch nicht, ob es „veganes Pesto“ zu kaufen gibt, doch weiß ich, dass die Mutter aller Pestos, der Pesto Genovese, aus Pinienkernen, Olivenöl, Knoblauch und Parmesan besteht – und sonst nix!
    Will man das nachempfinden, würde ich es mit Parmazano durchaus mal versuchen.

    @S.Teffi: wow, hab Dank für deine ausführlichen Rezepte! Das wird ein bischen dauern, wenn ich mich experimentierend darauf einlasse – teilweise hört sich das echt interessant an! ABER: alle sind nicht wirklich spontan machbar. Wer hat schon Sellerie-Knollen ständig da? Diese Rezepte gehen davon aus, dass jemand selber kocht, damit eine Praxis hat.
    Ich suche sozusagen „Brücken-Rezepte“ für Nicht-selber-Kocher (=heute leider die Mehrheit), die das jetzt doch mal machen wollen, weil es das, was sie sich wünschen, eben (noch!) nicht zu kaufen gibt – oder wenn doch, es verdammt teuer ist.

  10. Claudia Klinger sagt:

    @Diana: auch wenn sich jemand nicht an die Vorgaben hält, ist mir ein Kommentar ansonsten zum Thema doch lieber als keiner! :-)

    Du hast dich an S.Teffis Äußerung gestoßen, die da lautete:

    „Ich wage ehrlich gesagt zu bezweifeln, dass durch die o.g. “Rezepte” eingefleischte Fleischfresser sich tatsächlich zum Veganismus bekehren lassen…“

    und wendest ein, dass es hier DARUM nicht gehe. Einerseits hast du damit sehr recht, denn tatsächlich suche ich diese Schnell-imbisse FÜR MICH, für die eigene Praxis. Ohne ein Mangelgefühl wär ich nicht auf die Idee gekommen, danach zu fragen!
    Andrerseits schreibe ich tatsächlich immer auch in Richtung „eingefleischte Fleisch-Esser“ – ich war doch selber eine! Ich will ihnen erzählen, wie ich davon weg gekommen bin, warum und wieso. Und dass ich auf diesem Weg lange nicht auf soviel verzichten muss, wie ich dachte!
    (Deshalb hab ich mir ja auch das „Blog zum Buch machen“ aufreden lassen – bin sozusagen in „Verkündungslaune“…)

    Aber noch was zu deiner Annahme, es werde dem eingefleischtem Fleischesser die Mettwurst bei den Kartoffeln fehlen, dassGyros zum Hummus und das Hack zum Avocadodip, kann ich nur sagen: stimmt nicht! Dies alles kann man mit Fleisch-Alternativen aus Seitan, Sojafleisch und Tofu sehr ansprechend/befriedigend nachempfinden.
    Was NICHT geht ist das halb blutige Steak, das stimmt! Da muss dann halt jede/r für sich entscheiden, wie oft das gebraucht wird. Den Mega-Anteil der konsumierten Tierprodukte macht DAS aber nicht aus – sondern die vielen anderen kulinarischen Nutzungen, die mit Alternativen wirklich gut gehen!

    Und ja, S.Teffis Rezepte hören sich interessant an… :-)

  11. Janek sagt:

    Reis mit Scheiß geht bei mir so, dass ich Reis koche (Salz, Lorbeerblatt und Pimentkorn) und alles Gemüse, das ich rum(f)liegen haben, klein schnibbel, gare, würze und dann unter den fertigen Reis mische. Das ganze noch etwas mit Pfeffer und ein paar Kräutern aufpeppen. Fertich.

    Ansonsten fallen mir noch ein:
    „Eier“kuchen, nicht süß sondern z.B. mit gebratenen (TK)-Champignons.

    Kartoffeln mit Sojaquark und Leinöl

    Alle möglichen Nudelgerichte (Napoli, Arabiatta etc.) gehen schnell, wenn man passierte Tomaten im Haus hat. Oder halt Fertigsoßen.

  12. Peter sagt:

    Hallo liebe Claudia,..

    ich habe heute auf die Uhr geschaut *G* und noch ein (meiner Meinung nach phantastisches) Gericht gezaubert.
    http://dieumsteiger.blogspot.de/2012/05/spaghetti-mit-champignon-kase-sahne-soe.html

    Liebe Grüße Peter

  13. Peter sagt:

    Also wegen den 15 Minuten meinte ich!!!

  14. Claudia sagt:

    Wow, ein tolles Schnell-Rezept – und interessant, dass das so mit Sojadrink/Hefeflocken gut kommt! Muss ich ausprobieren… (dass man mit „vegan“ abnimmt, halte ich übrigens für ein Gerücht!).

    Als Sojadrink empfiehlt es sich sicher, eine Variante der Geschmacksrichtung „Natur“ zu nehmen, die NICHT so gesüßt ist wie z.B. AlproSoja mit Kalzium.

  15. Gudrun sagt:

    Ahh, also wenn die Kartoffelsuppe passt … ich hab noch etwas in meinen älteren Rezepten gestöbert und das hier gefunden:
    Scharfe Kartoffelsuppe Marke „Sakrileg für echte Köche“.
    Das ist zwar nicht vegan, lässt sich aber bestimmt mühelos in ein veganes Rezept umwandeln, wenn man die Buttermilch durch Sojasahne ersetzt. Das finde ich jetzt auch sehr spannend, da ich Buttermilch leider nicht mehr vertrage (Laktoseintoleranz).
    Ob die erwähnte Chili-Zubereitung vegan ist, weiß ich jetzt leider nicht. Vegetarisch ist sie, das hab ich noch in Erinnerung.

    Dann hätte ich noch ein ureigenes Eigenrezept:
    Pasta alle Fragole
    Ich glaube, das müsste sich zeitmäßig mit 15 Minuten ausgehen.

    Dann fällt mir noch aus meiner faulen Küche ein: alles Mögliche aus Dosen und Gläsern. Linsen, Bohnen, grüne Bohnen, Tomaten aus der Dose, getrocknete Tomaten in Öl, Oliven, Champignons, Spargel, Mais, Kapernbeeren, Salzgurken … vieles davon ist für „echte“ Köche ein Sakrileg, aber wenn es schnell gehen soll oder wenn man gar nicht kochen kann gar nicht so übel. Und mal ehrlich, was soll an grünen Bohnen aus der Dose schlechter sein als an einem Wurstbrot? ;)

    Instant-Couscous bereite ich übrigens auch oft so zu, dass ich einfach kochendes Wasser drübergieße und es zugedeckt durchziehen lasse. Das geht auch mit zarten Haferflocken – nur hab ich da noch nicht raus, wie man sie pikant zubereiten könnte. Ein Versuch mit Gemüsebrühe hat mich nicht überzeugt.

  16. Claudia sagt:

    „Ahh, also wenn die Kartoffelsuppe passt … “

    Genau. Mir gehts hier nicht um den Anspruch, sondern um den Alltag. Das real existierende Essen… :-)

    Danke für deine Vertiefungen – dem werde ich gewiss nachgehen! Bald kommt die Phase, in der der „Theorie-Teil“ (wie der Verlag den Text zu meinen Erfahrungen mit „möglichst pflanzlicher“ Ernährung und dem Weg dahin nennt) beendet ist und ich die 30 Rezepte konkretisieren muss. Das sollen eben Alltags-Rezepte sein – und nicht solche, die unter Hobby- oder Star-Köchen was her machen, sondern den Leuten wirklich helfen.

  17. Lara sagt:

    Hallihallo :)
    Ich weiß nicht zu 100%, ob meine Suppe hier reinpasst, aber da ich sie mir neulich aus zeitgründen aus dem Ärmel geschüttelt habe denke ich nicht, dass sie länger als 15 Minuten gedauert hat.
    Einfach
    2 Zwiebeln
    1 Dose gehackte Tomaten
    1 Dose Kidney Bohnen oder Kichererbsen
    1-2 Knoblauchzehe(n) (nach Geschmack)
    1 Dose Kokosmilch
    mit ein wenig Zucker, Salz, Pfeffer und Tabasco in einem Topf für circa 10 Minuten köcheln lassen und fein pürieren.
    Macht durch dir Kokosmilch finde ich gleich gut was her, also meiner Familie hat’s geschmeckt ;)

    Und je nachdem, was aus dem Kühlschrank noch weg muss, kann natürlich alles mögliche an frischem Gemüse dazu (bei mir waren es neulich noch 3 extra Tomaten und eine halbe Zucchini), je nachdem wie viel Zeit man eben für’s schnibbeln übrig hat!

  18. Lara sagt:

    Und noch etwas, was nichtmal 3 Minuten in Anspruch nimmt:
    Eine Gurke schälen und kleinschneiden, mit einer Tasse Tomatensaft, einem Esslöffel Olivenöl und ein paar Blättern Basilikum pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und je nach Lust und Laune noch 2-4 Esslöffel Sojajoghurt drauf.
    Dazu noch ein Stück frisches Baguette, finde ich perfekt für den Sommer :)

  19. Diana sagt:

    Hallo Claudia,
    ich habe eben noch mal recherchiert und ich glaube in den Schupfnudeln ist Vollei mit drin und in so manchen vegetarischen Bratwürstchen Ei-Eiweiß und somit ist es nicht vegan…
    Ansonsten habe ich natürlich leider andere Erfahrung gemacht mit den richtig „dollen“ Fleischessern, dass sie zwar gerne Gemüsealternativen essen, aber wenn es um sogenannte Fleischersatzprodukte geht nicht mehr so begeistert sind.
    Auf jeden Fall freu ich mich über dein Buch, weil es genau das trifft, was ich manchmal in meinem Vegetarier Alltag denke und wenn nur jeder mal ein zwei Tage fleischlos isst, ist schon viel getan…

  20. Claudia sagt:

    @Lara: danke für deine „schnellen“ Rezepte! Kidneybohnen und Koskosmilch… kann ich mir echt nicht vorstellen, aber das heißt ja nix. Ich werds mal probieren, klingt ja schwer interessant!!

    @Diana: aus meiner Sicht liegt die „mangelnde Begeisterung“ für Fleischalternativen daran, dass es sich da meist um gekaufte Veggieschnitzel und Ähnliches handelt. Die finde ich oft auch nicht schmackhaft. Fleischalternativen müssen schmecken wie selbst gemachte traditionelle Fleischgerichte – und wenn sich etwas nicht machen lässt, soll man es besser lassen. Ich war jedenfalls erst zufrieden, als die Bolognese schmeckte, wie ich es gewohnt war – und die „Wiener Schnitzel“ von Peter/DieUmsteiger haben mich echt vom Hocker gehauen, so „fleischig“ waren die… Mein Freund meinte: So sollte Fleisch eigentlich immer schmecken… und meinte damit die angenehmere Konsistenz (Fleisch-Schnitzel sind ja oft recht zäh/innen fad).
    Na, die brauchen allerdings mehr als 15 Minuten. :-)

  21. Steffi sagt:

    Also wirklich-schneller geht nicht…wenn man nichts gegen Aldi hat:
    1 TK-Gemüse Variante „Rustikal“ (gibts im Beutel in der Tiefkühltruhe)
    3 x Bratstreifen mit Gemüse (Tofu)
    Olivenöl über alles und Gewürze nach Geschmack
    1/2 Stunde bei 180° in einer Auflaufform in den Backofen-fertig
    LECKAAAAAA!

  22. Steffi sagt:

    PS: Dauert ja eine halbe Stunde-aaaaaber die Zubereitung nur 2 Minuten ;-)

  23. S. Teffi sagt:

    Sorry, ich hatte überlesen, dass Salat und Brotaufstriche NICHT gesucht waren. :-)
    @Claudia Klinger, ich musste über deine Äußerung „wer hat schon ständig Sellerieknollen da“ grinsen – ich hab immer eine im Kühlschrank, weil die sich wochenlang halten, lecker, vielseitig und gesund sind – Kartoffelpüreeflocken hingegen wird man bei mir niemals finden, weils für mich eklig schmeckt (absolut nicht nach Kartoffelbrei!) und ein völlig wertloses „Lebensmittel“ ist. Da sieht man mal, wie unterscheidlich die Koch- und Essgewohnheiten der Menschen sind. :-D
    Ich bin normalerweise von morgens halb7 bis mindestens abends halb7 unterwegs, und wenn ich nach hause komme, hab ich einen Bärenhunger. Dann stell ich mich als erstes in die Küche, entspanne mich beim Gemüseschnippeln und freu mich auf ein leckeres, gesundes, selbstgekochtes Essen, bei dem ich genau weiß, was drin ist. Länger als eine halbe Stunde dauert es nicht, etwas leckeres zu kochen – und diese halbe Stunde kann man leicht z.B. vom täglichen Fernsehkonsum abzwacken – da hat man garantiert nichts Wichtiges versäumt. ;-)
    Und: freut mich, dass ihr meine Rezepte interessant findet – einfach mal ausprobieren!

  24. Dauerläufer sagt:

    S.Teffis Rezepte finde ich wirklich super! Den Vorschlag mit Nudeln und Ketchup finde ich allerdings ziemlich daneben! Wir reden nicht von Kinderküche!

    Ansonsten bitte nie vergessen, daß eine Portion Schnittlauch, Bärlauch, Petersilie, etc. schon jeder Mahlzeit solch einen ungeheuer angenehmen Geschmacksunterschied machen können!

  25. @Dauerläufer: es ist durchaus ok, hier auch „Kinderküche“ einzubringen, denn vermutlich haben wir alle irgendwelche Schnell-Schnell-Gewohnheiten, die keinem „Anspruch“ entsprechen, weder dem der Kochkunst, dem Selbermachen noch der Gesundheit. (Natürlich wird das nicht im Buch landen, aber ich lese gerne, was andere so auf die Schnelle machen…)

    Was mich an „Nudeln mit Ketchup“ wirklich wundert, ist, dass das jemandem schmeckt! Ich hätt das auch als Kind nicht gemocht…
    Aber die Geschäcker sind halt verschieden, also was solls! :-)

  26. Pingback: Schnelles Abendessen: Tofu-Pilz-Nulden mit Salat » Unverbissen vegetarisch

  27. S. Teffi sagt:

    Wie wär´s mit Nudeln mit Tomatenmark anstatt Nudeln mit Ketchup (*brrrr*): Nudeln sehr al dente kochen, in einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und bei mittlerer Hitze ordentlich Tomatenmark unter Rühren anbraten, dann die Nudeln dazu, mit dem Tomatenmark vermischen und weiter anbraten, abschließend mit Basilikum (getrocknet oder frisch), Salz und Pfeffer würzen.

  28. Marieken sagt:

    Ich liebe rote Linsen Currys nach Sri Lanka Art. Wird dort selbst zum Frühstück gegessen oder als Beilage mit anderen Currys und Reis. Wenn es schnell gehen muss, esse ich es gern zu einer Scheibe Vollkornbot und einer kurz angebratenen Zucchini. Am nächsten Tag geht es auch kalt aus dem Kühlschrank als Brotaufstrich. Rezept zum Beispiel so http://www.pepperlands.ch/rezepte/dal_curry.pdf
    Es gibt aber viele Varianten.

  29. Pingback: Schneller Imbiss: gebratene Sellerie & Süßkartoffel-Scheiben » Unverbissen vegetarisch

  30. Elke sagt:

    @Claudia
    Hast du jemals Oma’s Zwiebelbrot gegessen?
    Das ist ein wirklich ganz schneller Imbiss. Zwiebeln halbieren, in feine Streifen schneiden und je nach Geschmach von glasig bis hellbraun braten. Brot anbraten oder auch nicht. Dann die Zwiebeln auf das Brot und fertig – je nach Geschmack salzen, pfeffern oder gar nicht würzen.

  31. Gudrun sagt:

    Spannend, was hier so alles zusammenkommt – ich schaue ständig rein und lass mich anregen!

    Mir ist auch noch was ganz Simples eingefallen, und zwar Pizza-Baguette oder Pizza-Brötchen. Dafür hab ich kein spezielles Rezept, einfach halbierte Baguettes oder Brötchen (können auch schon altbacken sein) mit Tomatenmark bestreichen, nach Geschmack bzw. je nachdem was der Kühlschrank hergibt belegen, mit Oregano (evtl. auch mit anderen mediterranen Kräuten) würzen, mit etwas Olivenöl beträufeln und im Ofen backen. Das geht prima auch ohne Käse.

    Als Alternative zum Beträufeln kommt mir noch was in den Sinn: Ich hab mal ein Rezept für in gewürztem Öl eingelegte Oliven nachgemacht, und das Beste dran war das Würzöl. Das wurde im Kühlschrank nach zwei, drei Tagen so fest, dass es sich mit dem Messer aufs Brot streichen ließ. Keine Ahnung, ob das auch ohne Oliven drin klappt, aber es wär einen Versuch wert.
    Was an Gewürzen drin war weiß ich nicht mehr genau … Knoblauch, Oregano, Peperoncino … oder so. Eher scharf, das weiß ich noch.

    Diese Ölzubereitung müsst man natürlich vorher basteln, aber ich überleg mir grad, ob ich mir die nicht als Dauerlösung „zulege“. :) Dann müsste sich so ein Pizzabaguette oder Pizzabrötchen locker in 15 Minuten ausgehen.

  32. Taro sagt:

    Hallo Claudia,

    ich hätte eine schnelle Alternative für gefüllte Paprika im Angebot:
    http://voegelein-tanz.blogspot.de/2012/06/gesucht-herzhafter-veganer.html

    Supersimpel und entsprechend schnell wären sonst einfach Nudeln mit Cherrytomaten, Oliven und Pilzen:
    Nudeln kochen, Tomaten, Oliven und Pilze kurz in etwas Olivenöl anbraten, Nudeln abgießen und einen Teil vom Kochwasser auffangen, zum Gemüse in die Pfanne geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Schmeckt auch sehr gut mit frischem Basilikum!

    Gruß
    Taro

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