Mit ganzen 24.49 Minuten ist dieses Video kein kleiner „Lebenszeitraub“. Trotzdem hat es mich nicht gelangweilt, sondern im Gegenteil erfreut und amüsiert! Der junge Typ, der auf Youtube unter „unproblematisch – Vegan Vlogger & Quotenöko“ jede Menge Videos postet, hat eine sehr spontane, sympathische Art, seine Erfahrungen wärend des Experimants „40 Tage vegan“ zu vermitteln. Man bekommt glatt Lust auf mehr!

Etwa ab der 13. Minute kommt er auf seinen unerwarteten Gewichtsverlust von 10 Kilo in dieser kurzen Zeit zu sprechen. Das ist auch der Grund, warum ich das Video hier einbinde, denn er erklärt, wie es dazu kommen konnte. Ich hatte ja kürzlich angesichts der eigenen Gewichtszunahme über „Vegan abnehmen – ein Mythos?“ gebloggt, doch ist mir jetzt dank dieses Videos klarer geworden, WARUM doch viele Leute abnehmen, wenn sie anfangen, vegan zu leben. Aber hört selbst! :-)

Nebenbei hat „unschwer“ übrigens Twitter entdeckt – und findet es „viel geiler als Facebook“. Interessant! Ich dachte immer: je jünger desto Facebook, doch vielleicht ändert sich da ja gerade was?

Am Ende des Videos beantwortet „unschwer“ die Frage, ob er vegan weiter lebt. Seine Antwort gefällt mir! :-)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Diesen Artikel weiterempfehlen:


[diese Buttons übermitteln vor dem Klick KEINE Daten!]

Über Claudia Klinger

Unverbissen Vegetarisch gibts auch auf Facebook (ich freu mich über jedes "´Like"!) Mit allgemeinen Themen findet man mich auf meinem seit 1999 aktiven Digital Diary. Und Veggie-News gibts auf Twitter.com/unverbissen.
Dieser Beitrag wurde unter Vermischtes veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

8 Kommentare zu 40 Tage vegan: 10 Kilo einfach so verschwunden

  1. kniffel sagt:

    Das video hatte ich auch letzte woche gesehen. Sehr sympathisch und gut. Ich habe durch fast-vegan zwar nicht abgenommen, durch dazugekommenen sport hat sich aber denke ich das verhältnis von fett zu muskeln massiv verschoben. Auch denke ich liegt es am selber-backen und der umstieg auf zartbitter-schokolade, wovon ich dann eher nur 1-2 stücke esse, statt mehr. Manchmal ist eine Packung kekse aber auch trotzdem nicht sicher. Seine erklärung ist aber auf jeden fall plausibel ;)

  2. kniffel sagt:

    Nachtrag: in dem (weiteren) Kontext könnte interessant sein:

    http://vollvegan.blogspot.de/2012/07/offener-brief-contra-dicken-bashing.html

  3. Fleix sagt:

    Ich halte es für ein Gerücht, dass man durch vegane Ernährung abnimmt. Ich lebe seit 2008 vegan und das erste was passierte war eine deutliche Gewichtszunahme. Das bestätigen auch alle anderen Veganer, die ich kenne.
    Selbst wenn ich mich bewußt eiweißreich ernähre – also viel Linsen, Bohnen, Tofu, Yofu, Sojadrinks usw. habe ich dennoch Kohldampf.

    Die Schwierigkeit bei der veganen Ernährung ist ausserden, dass Butter als Brotaufstrich wegfällt und es keinen gleichwertigen Ersatz gibt. Margerine ist kein Ersatz, weil Margerine durch künstliche Emulgatoren und Chemikalien hochgradig krank macht. Zum Vergleich kann man im Sonner etwas Margerine und etwas Butter auf einen Teller geben und in den Garten stellen. Ameisen fallen über die Butter her und transportieren sie ab. Die Margarine lassen sie liegen und gehen nicht einmal in deren Nähe! Andere pflanzliche Fette wie Raps- und Olivenöl vertrage ich nicht, weil ich davon fette, dicke, gelbe Pickel am ganzen Körper bekomme.

    Im Jahr 2010 habe ich die vegane Ernährung für einige Wochen unterbrochen, weil ich den ständigen Kohldampf nicht mehr ausgehalten habe und immer mehr zugenommen habe. Nach einigen Wochen Normalkost sank man Gewicht wieder und das ständige Hungergefühl normalisierte sich.

    Danach lebte ich bis Anfang 2012 komplett vegan. Schließlich musste ich aber wegen Depressionen in ärztliche Behandlung. Als Ursache für die Depressionen stellte sich die vegane Ernährung heraus. Ich hatte einen deutlichen Serotonin-Mangel. Grund dafür ist, dass der menschliche Körper Stoffe für die Serotonin-Prodoktion benötigt, die nur in tierischer Nahrung enthalten sind. Danach habe ich meine Ernährung umgestellt: 90% Pflanzlich, 10% Fleisch, aber keine Milchprodukte (da ich diese nicht vertrage). Seitdem geht es mir deutlich besser. Mein Gewicht hat sich normalisiert und auch die Depressionen sind weg.

    Mein Arzt sagt, dass eine rein vegane Ernährung mit dem heutigen Stand der Technik (noch) nicht möglich ist. 90% pflanzlich und 10% Fleisch wären eine optimale Zusammensetzung. Der Mensch ist eben ein Mischköstler und auch die vielzitierten Orang-Utans nehmen tierische Nahrung auf, und zwar jede Menge Insekten als tierischen Beifraß, Eier und Kleintiere. Ich meine, dass Ärzte ja keine totalen Volltrottel sind, denn schließlich kennen sie die Zusammenhänge im menschlichen Körper aufgrund ihres Studiums besser als andere. Und ich gehe nicht davon aus, dass Professoren den Medizinstudenten totalen Unsinn und Lügengeschichten erzählen. Daher meine ich, dass man ärztlichen Ernährungsemfpehrlungen durchaus folgen kann.

    Ich fahre jedenfalls sehr gut damit und mir geht es besser als mit der rein veganen Ernährung.

    Wenn es in Zukunft bessere Supplemente gibt, die komplett alles, was wir an tierischer Nahrung benötigen ersetzen, wird eine rein vegane Ernährung möglich sein.

    Dummerweise werden aber viele Supplemente auf tierischer Basis hergestellt. Die B-Vitamine, die Veganern praktisch immer fehlen, werden auch auf tierischer Basis hergestellt, und zwar meist durch genmanipulierte Bakterien.

  4. Sopherl sagt:

    Nimmt man mehr zu sich als man verbraucht – nimmt man zu – und umgekehrt, relativ einfach.
    Ich ernähre mich noch nicht sehr lange vegan, aber schon jetzt kann ich sagen, dass es meinem Körper gut geht damit. Ich hatte noch kein einziges Mal das grausige Gefühl des Überessens, ich fühlte mich nie aufgebläht, ich fühle mich ausgesprochen wohl damit.
    Ob – und in wie weit man Ärzten, diversen Aussagen, Lektüren und Studien glauben schenken mag, liegt selbstverständlich immer im Auge des Betrachters – jeder entscheidet für sich ganz persönlich.

    Auf jeden Fall ist die Intention zur veganen Ernährung hoffentlich eine andere, als abnehmen zu wollen. Vegan zu leben ist eine Einstellung und keine Diät.

  5. robin sagt:

    Autsch also der liebe Fleix….Stoffe die man für die Serotoninproduktion braucht die nur in Tieren vorkommen?

    Kommt auf der gleichen Schiene rüber wie „Milch für den Knochenbau und Fleisch für Eisen“

    Einfach mal wikipedia fragen…

    Aber vielleicht kommen ja Bananen auch vom Bananentier, wer weiss?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Serotonin

    Walnüsse und Reis welche ebenfalls Serotoninbausteine enthalten sind dann wohl die Nüsse vom Wal und..ja..welches Tier liefert Reis?

    Und der Abschuss ist ja wohl tierische B-Vitamine…auweh auweh.

    Entweder ein Tieressertroll oder jemand der wirklich nicht verstanden hat was vegan heisst…tun was möglich ist.

    Und bevor man sich blutige Leber reinpfeift weil der Kochprozess die Vitamine zerstört, geht man halt zum urtümlichen Produzenten aka Bakterie…damit richtet man umwelttechnisch gesehen am wenigsten Schaden an.

    Und wers gentechnisch nicht mag sollte lieber gar keine Tiere essen..die kriegen nicht nur gentechnische Bakterien-B-Vitamine reingepfiffen sondern auch Alfalfa, Soja und anderes Zeug das manipuliert wurde und sich im Körpergewebe anreichert.

  6. Glubb sagt:

    @Fleix:

    Schön, für dich, wenn du es für ein Gerücht haltest. Denn es ist keines für mich. Lebe seit 1 Jahr vegan und habe schon 7 Kilo abgenommen, obwohl ich genau gleichviel esse. Ich finde das nicht mehr lustig. Langsam frage ich mich wann das aufhört, denn ich bin ohnehin schon ein Leichtgewicht :(

  7. Jinja sagt:

    Ich kann auch berichten, dass ich ne zeit lang zu mittag immer vegan gegessen habe. Den rest des Tages aß ich normal. ich habe dadurch wirklich viel abgenommem.
    Habe bei 1,76 vllt 75 kg gewogen und nach 2|3 Monaten nur noch 68.
    Ich hab mir auch noch fast food und alles gegönnt wenn ich lust darauf hatte. ^^ alleine das mittagessen hatte schon so extreme auswirkungen bei mir ^^
    Würde ich komplett vegan leben hätte ich mitsicherheit um einiges mehr verloren.

  8. Pingback: Cholesterin Logik Fehler | Zucker Studie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*