Auf der Veggieworld 2012 in September hielt Mahi Klosterhalfen von der Albert Schweitzer Stiftung einen kurzen Vortrag, den alle, die sich für die Verbreitung der veganen Idee einsetzen, unbedingt anhören sollten. Sind ja nur 30 Minuten!

Der Vortrag referiert die Recherche-Ergebnisse des Tierrechtlers Nick Cooney, der sich fragte, warum die Bewegung keine größeren Erfolge verzeichnet. Dafür wertete er unzählige Studien aus, die es zur Motivation, zu Verhaltensänderungen und deren tatsächliche Umsetzung gibt. Daraus entstand das Buch „Change of Heart“, das leider noch nicht auf Deutsch erschienen ist.

Es reicht nicht, recht zu haben!

Macht nichts, der Vortrag sagt eine Menge. Ausgehend von der Grundtthese „Es reicht nicht, recht zu haben!“ vermittelt Mahi tolle Tipps, die man in der Öffentlichkeitsarbeit, aber auch in der persönlichen Kommunikation sofort anwenden kann.

Eine Erkenntnis aus dem Vortrag verrate ich hier aber doch gleich: Es ist sehr viel erfolgreicher, schrittweise Veränderungen zu bewerben anstatt gleich ganz große Umstellungen (z.B. auf voll vegan) zu verlangen. Dazu erzählt Mahi von einem beeindruckenden Experiment und erläutert, warum das so ist.

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Über Claudia Klinger

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5 Kommentare zu Kurzvortrag: Psychologische Erkenntnisse zur Verbreitung der vegetarischen Ernährung

  1. Stefan sagt:

    Danke für den Hinweiß auf dieses Video :) werde es weiterempfehlen!

  2. Martin sagt:

    Hi Claudia, danke für diesen interessanten Hinweis!

  3. Alexandra S. sagt:

    Netter Vortrag (:
    wenn du mal Zeit hast, schau dir mal diesen Vortrag an, Claudia:
    http://www.youtube.com/watch?v=9d44U5pvTmU

    LG (:

  4. Carina sagt:

    Das Video vom Mahi Klosterhafen ist wirklich sehr interessant und ganz sicher sehr hilfreich dabei, die vegetarische Idee zu verbreiten.
    Der Vortrag vom Tierrechtler Gary Yourofsky, auf das Alexandra hingewiesen hat, ist wirklich sehr aufrüttelnd und bestärkt mich persönlich dabei, den veganen Weg anzustreben. Ich bin jedoch sicher, dass es genug Menschen gibt, die sich gerade von diesem strikten Blickwinkel – so wahr unbestritten auch alles ist, was er sagt – abschrecken lassen und sozusagen dichtmachen. Natürlich erreicht er sicher einige und vor allem Menschen, die sich sowieso schon Gedanken in diese Richtung gemacht haben. Aber um Menschen anzuregen, sich überhaupt erst einmal Gedanken zu diesem Thema zu machen, ist Mahi Klosterhafens Ansatz meiner Meinung nach die bessere Alternative.
    Nichts desto trotz wünschte ich mir, in jeder Schule gäbe es Vorträge von Gary Yourofsky und das Thema wäre ein Pflichtfach.

    Danke Claudia und danke Alexandra.

  5. Claudia sagt:

    Herzlichen Dank für Eure Kommentare!

    @Alexandra: danke auch Dir für den Link, doch schließe ich mich da Carina an – viel zu abschreckend für die meisten, die mal kritisch über ihre Ernährung nachdenken. Allein schon das Intro: sieht ja fast aus, als müsse/solle man militanter Aktivist werden, um etwas zu bewegen! Und das ist nun wirklich nichts, was sich „die Masse“ wünscht.

    Aber genau bei der „Masse“ liegt das Potenzial für große Veränderungungen. Wenn sie alle wirklich ernst machen würden mit „nur noch Bio“ oder „Fleisch nur Sonntags“, wäre die Massentierhaltung tot und unzähliges Tierleid fände nicht mehr statt.

    Und ja, da bliebe ein Rest: Tiere würden immer noch getötet und „genutzt“, was an sich schon kritikwürdig ist. Aber verglichen zum jetzigen Zustand wäre das ein Mega-Erfolg!

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