Manchmal bin ich zu faul zum kochen, also probiere ich gelegentlich ein veganes Fertiggericht aus. Noch keines ist letztlich in meinem „Standardprogramm“ gelandet, denn genau wie nicht-veganer Junk-Food aus der Tiefkühltruhe langweilen mich diese Dinge schnell, mal ganz abgesehen von den vielen Zusatzstoffen, die Fertiggerichte in der Regel enthalten.

Nun hab‘ ich mal wieder zugeschlagen: die „Buffalo-Wings“ aus der Tiefkühltruhe vom VEGANZ-Supermarkt lachten mich so verführerisch an – „Chicken Wings“ hab ich ja einst sehr gerne gegessen und gegen Fleischalternativen aus Seitan und Soja hab ich nichts. Ganz im Gegenteil nutze ich sie gerne, doch ist es nun mal Aufwand, Seitan selber zu machen oder Soja-Vleisch zuzubereiten.

Inhalt, Zubereitung, Geschmack

Die Packung Buffalo Wings enthält 255 Gramm Fake-Flügel, wobei die extra verpackte Soße offenbar mitgerechnet ist. Die Menge reicht gerade mal, um eine Person mit gutem Appetit satt zu kriegen – die empfohlene „Servier-Menge“ von nur vier dieser „Wings“ ist eher was für Hungerkünstler.

Die Zubereitung ist einfach: ich hab‘ sie in der Pfanne mit etwas Öl auf kleiner Flamme aufgetaut und dann mit mehr Hitze von beiden Seiten angebraten. Dann kam die noch im Beutel mittels heißem Wasser schnell aufgetaute Soße darüber, so dass alle Teile davon vorschriftsmäßig „ummantelt“ wurden. Nochmal 30 Sekunden weiter gebraten und fertig.

Tja, was soll ich sagen? Der Geschmack haute mich nicht vom Hocker. Die scharfe Soße „bemäntelte“ zwar, dass die aus einem Seitan-Soja-Gemisch bestehenden Wings faktisch nach nichts schmeckten, doch ist das stolze 5,45 Euro wert? Die Konsistenz war immerhin ok, etwas fester als mein selbst zubereiteter Seitan, doch reicht mir das nicht als Grund, sowas noch einmal zu kaufen und soviel Geld auszugeben.

Auch sonst sind die „Buffalo Wings“ eine ernährungstechnische „Sünde“, die nicht einmal Spass macht. Das Produkt ist aus Kanada importiert, die Zutatenliste enthält zwar nichts wirklich Böses, aber man wundert sich doch, dass es soviel Zeugs braucht, um zu diesem recht geschmacksarmen Ergebnis zu kommen.

Mein Fazit:
vegane Chicken Wings mach ich in Zukunft lieber selber – und dann lieber in der Variante mit Soja-Medaillons, wie sie Peter auf Youtube zeigt:

Die wurden schon vielfach nachgekocht und als „kaum vom Original zu unterscheiden“ gerühmt.

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Über Claudia Klinger

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