„Aus Gemüse“ steht auf der Packung Bee-free-Strips, die ich bei REWE entdeckte, zu 2,89 Euro für 175 Gramm. Also mal mitgenommen und ausprobiert. Da die Soja-Miesmacher kommunikativ sehr erfolgreich sind, verfängt die Werbung mit der „natürlichen Herstellung aus Gemüse und Hülsenfrüchten, mit der die Hersteller auf der Packungsrückseite werben. Von vorne sieht die Packung so aus, in meinem Fall schon aufgerissen:

Beef free Strips Fleischalternative

Da solcher Fleischalternativen ja bereits fertig zubereitet sind und nurmehr erhitzt angeröstet werden, probierte ich einen „Strip“ direkt aus der Packung. Ok, die Macher beweisen Mut zum Geschmack, doch leider treffen sie mit der Würzung nicht meinen. Irgend ein Gewürz da drin schmeckt vor, schmeckt mir seltsam, doch kann ich es leider nicht definieren.

Aber hey, das ist nun wirklich Geschmacksache und kein Minuspunkt! Ansonsten schmeckt es tatsächlich ein bisschen nach Fleisch, so Umami-mäßig. Von den Gemüsen, aus denen es besteht, schmeckt man jedenfalls nichts (falls jemand befürchet, es schmecke nach Erbsen oder Bohnen).

Der Biss ist für eine Fleischalternative ok, allerdings nicht so faserig wie die Strips, die ich aus Sojamedaillons selber herstelle.

Ich hab die Strips dann in der Pfanne einige Minuten in Öl angebraten und sie dann mit – kurz gekochten und dann ebenfalls angebratenen – Bohnen und Möhren serviert. Ketchup nehme ich immer gerne dazu, falls der Geschmack der Fleischalternative nicht reicht.

Beef-free-Strips zubereitet

Es hat durchaus geschmeckt, so mittelprächtig. In meiner voll veganen Phase hätten mich die Strips sogar begeistert, besonders am Anfang. Mittlerweile werde ich sie eher nicht nochmal kaufen, sondern lieber wieder die bewährten Sojastreifen selber marinieren und würzen. Ist viel preiswerter und trifft dann auch meinen Geschmack!

Und das ist drin:

ZUTATEN: Wasser, Erbsenprotein, Gemüse (Erbsen, Möhren, Zwiebelkonzentrat), Kartoffelstärke, natürliches Aroma, Salz, Sonnenblumenöl, Aroma, Essig, Gewürze (Koriander, Pfeffer, Ingwer, Muskatblüte, Nelken, Kardamom, Chili, Lorbeer).

Mit dieser Liste im Kopf hab‘ ich grade nochmal eins probiert. Muskat und Nelke sind die beiden Gewürze, die mich stören. Sowas erwarte ich nicht in „Rindfleischstreifen“, denen das Produkt ähneln will.

Mit 161 Kilokalorien pro 100 Gramm futtert man sich damit immerhin nicht fett.

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Über Claudia Klinger

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