Selbst kreiertes Massageöl: Entspannen mit einem guten Gefühl

Massagen können so wohltuend sein und die angespannten Muskeln entspannen, doch viele als Massageöl deklarierte Substanzen, die aktuell auf dem Markt sind, enthalten mehr Chemie und künstliche Duftstoffe, als es der Haut wirklich noch gut tut. Ganz ohne Öl ist eine Massage aber doch weniger angenehm, die Haut wird übermäßig strapaziert und auch die Bewegungen sind nicht mehr flüssig genug, damit sich der Massierte noch entspannen kann. Um ein wirklich hochwertiges und reines Massageöl zu erhalten, sollte es im Idealfall selbst hergestellt werden. Dadurch kann auch ganz genau bestimmt werden, was die Ölmischung enthält. Der größte Vorteil ist jedoch, dass es sich ganz nach dem eigenen Geschmack verfeinern lässt.

Massageöle

Woher bekommt man die Grundsubstanzen für ein gutes Massageöl?

In der Apotheke um die Ecke findet sich sicher das eine oder andere Massageöl, dem vertraut werden kann. Wer sein Massageöl trotzdem lieber selbst herstellen möchte, kann hier das Basisöl erwerben. Je nach persönlichem Geschmack und nach der gewünschten Wirkung besteht die Auswahl zwischen hochwertigen Essenzen wie Jojobaöl, Avocadoöl, Sesamöl oder Mandelöl. Reines Mandelöl gibt es in der Apotheke, man kann es aber auch günstig online unter europa-apotheek.com online bestellen. Dasselbe gilt auch für die anderen Formen. Man sollte hier aber immer auf den rein pflanzlichen Charakter achten.

Noch günstiger wird es mit Speiseölen aus dem Bio- oder Supermarkt, denn auch beispielsweise Rapsöl oder Olivenöl eignen sich hervorragend als Basis für das Massageöl. Die Basis hat eine entscheidende Auswirkung darauf, ob das Öl den Körper durch sanften Duft entspannt, die Haut besonders tiefenwirksam mit Feuchtigkeit versorgt oder diese revitalisiert. Als Duftkomponente werden ätherische Öle beigefügt. Diese sind jedoch hoch konzentriert und dürfen nicht unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Für 100 Milliliter Massageöl sollten maximal zehn bis zwanzig Tropfen ätherisches Öl verwendet werden. Das macht die ätherischen Öle zudem sehr sparsam. Allergiker sollten sich vorab informieren, ob die ätherischen Öle Allergene enthalten. Es ist auch nicht jedes ätherische Öl zum Auftragen auf die Haut geeignet, hierzu sollte im Zweifelsfall ein Apotheker befragt werden.

Rezept für ein entspannendes Massageöl zum selber mischen

Mandelöl hat eine sehr beruhigende Wirkung. Angenehm ist der nur zarte Eigenduft, der hervorragend die Herznote des Massageöls auszeichnet. Eine optimale Ergänzung bildet Lavendelöl, da dieses auch in geringen Mengen unverwechselbar charakteristisch duftet. Um die Komposition abzurunden, kann Melissenöl verwendet werden.

Benötigte Utensilien:

  • 100 Milliliter Mandelöl
  • 5 Tropfen Melissenöl
  • 5 Tropfen Lavendelöl
  • Ein luftdicht verschließbares Gefäß

Johanniskrautöl selber machen

Wer ein Faible für Wildkräuter hat und gerne selber etwas daraus zubereitet, kann selber Johanniskraut-Öl aus der Wildpflanze herstellen. Das Öl eignet sich nicht nur zur Hautpflege und zum Massieren, sonder gilt auch als hilfreich bei Muskelschmerzen, Blutergüssen und leichten Verbrennungen. Die Herstellung braucht allerdings etwas Zeit und ist auf den Sommer beschränkt, wenn das Johanniskraut blüht. Auf Heilkraeuter.de findet sich eine bebilderte Anleitung, die Zubereitung funktioniert wie folgt:

  • Ein großes Schraubglas zu 2/3 mit Johanniskrautblüten füllen,
  • Gutes Olivenöl über Blüten gießen bis sie bedeckt sind,
  • Das Glas verschließen und an einen sonnigen Ort stellen,
  • Das Glas ab und zu schütteln,
  • drei bis sechs Wochen warten, bis das Öl tiefrot ist.
  • Mit einem Kaffeefilter oder Teefilter ausfiltern und in eine dunkle Flasche gießen,
  • Flasche beschriften (Inhalt, Datum) – fertig!

Das Öl ist dann etwa ein Jahr haltbar. Die Geruchsprobe zeigt auf jeden Fall an, wenn es nicht mehr verwendet werden sollte.

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