Über dieses Blog

Immer mehr Menschen essen immer öfter vegetarisch, ohne schon gleich ganz auf Fleisch zu verzichten. Andere entsagen dem Fleisch, verwenden aber weiterhin Milch und Käse. Manche essen noch ab und zu Fisch oder Eier, wogegen Veganer alle tierischen Produkte vermeiden – mehr oder weniger konsequent.

In diesem Blog will ich keinen dieser Lebensstile diskriminieren, sondern den Trend zu „mehr vegetarisch“ unterstützen. Der Streit um die „richtige Linie“ ist eher kontraproduktiv und nicht gerade ermunternd, die eigene Haltung zu überdenken. Stattdessen geht es hier um Schritte in die richtige Richtung: Wie ändere ich „eingefleischte“ Gewohnheiten? Wie kann eine neue Kochroutine aussehen? Wie lassen sich tierische Produkte ersetzen, ohne dass es mir an irgend etwas mangelt?

Auch das, was derzeit viele zum Fleischverzicht bewegt, wird zur Sprache kommen: die unsägliche Massentierhaltung, die Umwelt- und Klima-schädlichen Auswirkungen der Fleischwirtschaft – und die Suche nach einer gesünderen nachhaltigen Ernährung, die nicht immer mehr Ressourcen verbraucht und zu Hunger und Armut anderswo führt. Produkte, Rezepte und die vielen Webseiten und Projekte des vegan-vegetarischen Universums, die mir auf dem eigenen Web begegnen, werde ich ebenfalls besprechen.

Ich freue mich über Erfahrungen Anderer, über Tipps, Rezepte, philosophische und politische Gedanken – sei es als Kommentar oder als Gastbeitrag.

Es wird Zeit, das Mögliche wirklich werden zu lassen!
Packen wir’s an.

36 Antworten auf Über dieses Blog

  1. Susanne Kunjappz-Jellinek sagt:

    liebe claudia,

    du schriebst:
    “sondern den Trend zu „mehr vegetarisch“ unterstützen… ”
    meine beobachtung ist, trends bedürfen nicht der unterstützung, sie sind bereits die entfaltung eines stils, einer idee, einer mode, etc.

    was (in meinen augen) jedoch gelingen könnte:
    einen trend aufzuhalten.

    - durch entkräftung der motivation,
    - durch verbreitung von vorurteilen,
    - durch naive gedanken zur sache,
    - durch den versuch, die folie “ev’rything goes” über das thema zu legen,
    - oder den versuch, es allen recht zu machen.

  2. Claudia sagt:

    @Zentao: danke für die grusligen Infos! :-)

    @Susanne: nun, ich hätte keine Lust, ein pures “Anti-Fleisch-Blog” zu machen, das wär mir zu negativ. Lieber berichte ich vom eigenen Weg “Richtung vegan/vegetarisch” und verblogge alles, was die Sache positiv und kreativ voran bringt. Und wenn es denn einen Mega-Trend “vegetarisch” gibt, dann bin ich nun mal Teil dieses Trends und unterstütze ihn durch die eigene Energie.

    Dass anders als anderswo Noch-Fleisch-Esser nicht nieder gemacht, sondern zu Alternativen ermuntert werden, ist ein wesentlicher Punkt, den ich mir für dieses Blog vorgenommen habe.

    Denn mir geht es um den Effekt, die Verminderung des allgemeinen Fleichskonsums INSGESAMT, die Abschaffung/Veränderung der derzeitigen Massentierhaltung, sowie um die Umweltaspekte – jedoch nicht um Religion oder Ideologie im Sinne eines 100%igen Veganismus.

  3. Chris sagt:

    Guten Tag,

    ich bin bestürzt. Wirklich, wahrhaftig und zutiefst.
    So ehrbar Ihre Motive auch sein mögen, geschätzte Frau Klinger,
    mutet es von Grund auf falsch an zu behaupten, gelegentlicher Konsum von Fleisch – bei ansonsten vegetarisch/veganer Ernährung – mache jemanden zum ‘unverbissenen’ Vegetarier. Der Mischkonsum von Fleisch sowie pflanzlicher Produkte unterliegt längst dem Terminus ‘Omnivoren’ – Allesesser bezeichnend. Die Menge und das Intervall, in dem Fleisch gegessen wird, ist zu vernachlässigen – wichtig ist allein der Fakt, _dass_ Fleisch konsumiert wird.

    Der Begriff “Flexitarian” führt die Lebenshaltung von Vegetariern und Veganern ad absurdum. Mit Verlaub – Frau ist ja auch nicht ein “bisschen” schwanger.

    Tiere sind nicht unsere Sklaven, Bediensteten, Milchspender, Nahrungsmittel und Kleidung. Es spielt auch keine Rolle, ob Massentierhaltung oder Biohof. Entweder ist Mensch entschieden, kein Fleisch mehr zu essen – oder eben nicht. Ist er es nicht, dann sollte er zumindest ehrlich zu sich selbst sein und nicht versuchen seine Unentschlossenheit zu beschönigen.

    Es ist kontraproduktiv und beleidigend, mit dem Begriff des Veganismus (vielleicht auch den Begriff Vegetarimus) zu kokettieren, gleichzeitig aber Fleischkonsum als in Ordnung hinzustellen, wenn das Produkt nicht der Massentierhaltung entstammt.

    Einen Fleischkonsumenten überzeugen zu wollen weniger Fleisch zu essen mit dem Argument: “Iss ab und zu Fleisch und ansonsten Ersatzprodukte, welche wie Fleisch anmuten.” ist wie einem Heroinjunkie zu sagen: “Dröhn’ dich mit Metadon zu und setze dir nur ab zu einen Schuss ‘Hero’”. Die Veränderung muss im Geist stattfinden und sich dann in der Lebenshaltung widerspiegeln.

    Sich bewusst für eine Sache zu entscheiden ist nicht gleich zu setzen mit Radikalität.

    Grüße Chris.

  4. astrid sagt:

    Ich komme öfter mal in diesem Blog vorbei und mir gefällt die nicht so extreme Sichtweise hier sehr gut. Lieber kleine kontinuierliche Schritte in die richtige Richtung als gar kein Schritte. Mir fällt auch oft auf, dass die große Schritte nicht von langer Dauer sind, was die Richtung angeht …
    Viele Grüße
    Astrid

  5. Susanne Kunjappu sagt:

    @astrid. “nicht so extreme sichtweise” – ist doch ok, jeder nach seinem geschmack, nach seinen möglichkeiten.
    doch was hat ab und zu ein bisschen (bio)fleisch essen mit vegetarisch zu tun – ein begriff, der hier sogar den blogtitel ausmacht? in meiner kindheit gab’s bei weitem nicht jeden tag fleischhaltiges, doch niemand wäre auf die idee gekommen, sich deshalb für einen unverbissenen vegetarier zu halten ;-)

  6. Alex sagt:

    @Susanne Kunjappu: Der Blog führt “vegetarisch” im Titel, nicht “Vegetarier”. Mir scheint, es geht um Essgewohnheiten, nicht um Gruppenzugehörigkeiten.

  7. Claudia sagt:

    Es gibt viele Varianten, wie man zu einer “immer vegetarischeren” Ernährung kommen kann. Für Viel-Fleisch-Esser gibts die Kampagne “einen Tag pro Woche vegetarisch”, andere essen nur einmal pro Woche Fleisch und ansonsten vegetarisch. Wieder andere essen selbst immer vegetarisch, machen aber bei Einladungen oder auf Reisen Ausnahmen. Oder auch zu bestimmten Festtagen…

    Wer nur noch selten Fleisch isst, ist ein “Flexitarier” und wird hier im Titel extra mit aufgeführt, damit gleich klar ist, dass es mir nicht darum geht, Noch-Fleisch-Esser in die Pfanne zu hauen, sondern um die Motivation und um Alternativen.

  8. Chris sagt:

    Auch wenn ich Gefahr laufe mich zu wiederholen:
    Wer nur noch selten Fleisch isst, ist und bleibt ein Omnivore.
    Verstecken wir uns doch bitte nicht hinter Begrifflichkeiten, welche nur der Schönung dienen.

    Einfach mal einen Tag kein Fleisch zu sich zu nehmen (und ich rede nur von Fleisch – tierische Muttermilch, Eier und sonst. tierische Produkte sind genauso abzulehnen) wird keinen Effekt erzielen. Ganz im Gegenteil – man wiegt sich in Sicherheit und verliert den Fokus.

    Desweiteren sollte es sowieso nie darum gehen “Fleischesser” oder besser gesagt Omnivoren zu diskreditieren – es geht immer um das Aufzeigen von Alternativen. Dieser Punkt wurde nie angeschnitten – wozu also diese vehemente Verteidigungshaltung bezüglich dieser Thematik.

    Alex schrieb:
    >Der Blog führt “vegetarisch” im Titel, nicht “Vegetarier”. Mir >scheint, es geht um Essgewohnheiten, nicht um >Gruppenzugehörigkeiten.

    Was suggeriert einem der Begriff denn?
    Ein Blog das sich “unverbissen vegetarisch” nennt -
    da denke ich mir: “Es geht wohl nicht nur ums Essen”.
    Und der Inhalt dieser Seiten gibt mir Recht.

  9. Susanne Kunjappu sagt:

    @alex
    richtig, es geht um essgewohnheiten, nicht um gruppenzugehörigkeit.

    vegetarische ernährung oder küche meint eindeutig, _bewusst auf den genuss von fleisch zu verzichten_.

    die vegetarische ernährungsweise sieht nicht vor, manchmal oder oder immer öfter weniger fleisch zu essen. so einfach ist es.
    damit könnte jemand auf dem weg zu einer vegetarischen ernährungsweise sein, muss es aber nicht. so verstehe ich das hier vewendete motto ‘unverbissen’. es anders zu verstehen, gelingt mir nicht, also wechselnde pflanzliche ernährung mit fleischkonsum könnte eine fleischreduzierte ernährung sein, ist jedoch weit entfernt von vegetarischer ernährung.

    ich habe deshalb den eindruck, der begriff der vegetarischen ernährung wird hier inflationär und quotenstärkend benutzt. denn: es garnicht explizit darum geht: wie ernähre ich mich vegetarisch? – das wäre wohl verbissen! (?), sondern es geht um ganz lockere überlegungen (die hier offensichtlich sehr gut ankommen), von ab und zu bis zu immer öfter auf fleisch zu verzichten und dabei claudias erste erfahrungen mit fleischersatz lesend zu teilen. eine gute idee!

    zur vegetarischen ernährungsweise gehören zum beispiel auch keine gerichte mit fleischbrühe oder gelatine vom tier. wie ich den tenor dieses blogs jedoch verstehe, gälte ein solcher gedanke vermutlich schon als ‘verbissen’. nichts dagegen, doch mit vegetarischer ernährungsweise (einer bewussten, sich gegen fleichgenuss entschiedenen haltung) hat der genuss fleischlicher substanzen – auch in geringen mengen – nichts zu tun.

    “Die vegetarische Küche bezeichnet eine Ernährung und die zugehörigen Speisen, welche, mit Ausnahme von Milchprodukten, Eiern und gegebenenfalls auch Honig, bewusst auf tierische Lebensmittel verzichtet.”
    siehe wikipedia “vegetarische Küche”

    treffend für das blog wäre, entsprechend dem, was ich hier lese, ‘unverbissen weniger fleischgenuss’.

  10. Claudia sagt:

    Was für ein emotionales Thema das doch ist! Na, ich wunder’ mich an vielen Ecken, seit ich das vegan-vegetarische Universum erforsche. Ähnliche Diskussionen gibts in jedem Veggie-Forum, in das ich bisher rein schaute. Und gleichzeitig treffe ich dort immer Leute, die ihr jeweiliges Vegetarier- oder Veganer-Tum mehr oder weniger streng interpretieren.

    Auch im richtigen Leben traf ich immer wieder Vegetarier, die allesamt nach der strengen Definition keine wären, weil sie z..B. nicht akribisch drauf achten, ob hier oder da ein Minimum an Gelatine drin ist – oder die gar den Salat verschmäht hätten, weil normaler Essig dran war.
    Sie alle korrekt zu benennen, ist aus meiner Sicht eine nutzlose Mühe, aber wer gerne definiert, soll’s halt machen.

    Mir persönlich gehts nicht um die Schubladen, in die sich einzelne mehr oder weniger korrekt einsortieren, sondern um den Ausstieg aus dem massenhaften Fleisch- und Wurstkonsum. Und für viele ist das eben ein PROZESS und keine Punkt-Schluss-Entscheidung.

    Hier steht auch nirgends, dies sei ein Blog bloß für Vegetarier und Veganer. Solche gibt es doch schon, also darf es auch mal ein Blog geben, das ALLE ansprechen will, die ihren Fleischkonsum deutlich reduzieren oder ganz aufgeben wollen.

    Es erscheinen auch Artikel über Milch-Alternativen und Veggie-Rührei etc. – aber KEINE “ovo-lacto-vegetarischen” Rezepte. Einerseits, weil die sowieso Teil der Mainstream-Ernährung sind, andrerseits weil ich dafür bin, im Rahmen des Möglichen auch die Milchwirtschaft zu reduzieren – auf jeden Fall die krassen Formen wie Anbindehaltung etc. (Eine abgeschlossene Meinung zu Milch insgesamt hab ich noch nicht)

    Fazit: man kann sich durchaus “zunehmend vegetarisch” ernähren. Das machen derzeit viele Leute in meinem Bekanntenkreis – inspiriert durch Bücher wie “Tiere essen”. Wie schnell, wann und ob überhaupt jemand dann das definitorisch korrekte Vegetariertum erreicht, ist seine/ihre Sache – als Blogthema finde ich das unergiebig.

  11. Alex sagt:

    @Susanne Kunjappu: Ich wüsste nicht, warum der Hinweis, Fleischbrühe gehöre nicht zur vegetarischen Ernährungsweise, als verbissen gelten soll. Ich halte ihn höchstens für überflüssig.
    Für verbissen hingegen halte ich Ambitionen, der Blogautorin unterzujubeln, sie diskreditiere den Vegetarismus, weil sie ihrer Leserschaft zugesteht, (noch) nicht vegetarisch zu leben. Die Textstelle, an der sie Fleischkonsum als “vegetarische Ernährung” bezeichnet, muss mir wohl entgangen sein.

  12. Alex sagt:

    @Claudia: Es gibt wohl nichts, das dem Menschen näher geht, als sein Stoffwechsel. Deswegen ist seine Regulierung auch ein beliebtes Herrschaftsinstrument. Insofern sind emotional geführte Diskussionen schon nachvollziehbar.

  13. Earthling sagt:

    Ich lese diesen Blog und auch alle Kommentare sehr gerne, doch gerade bei Tartex als Produktwerbung wird mir übel, diesem zähen, ekligen Brei in seinen ökologisch sehr bedenklichen Alu-Verpackungen. (das Zeug schimmelt nicht weil die Verpackungen, auch im Ökobereich, mit Fungizid behandelt werden.)
    Zudem benutzt Tartex in seinen Produkten bedenkliche Zutaten.

    Die Großindustrie sollte niemals unterstützt werden, denn sie verdummt und versklavt den Menschen.
    Ob Öko, Bio oder Konventionell, die Aktionäre haben kein Gewissen.

    Streichpasten sind schnell gemacht.
    Rezepte lassen sich schnell finden.
    LG

  14. Claudia Klinger sagt:

    @Earthling: ich hab diesen dreisten Werbe-Kommentar mit Link zum Shop gelöscht. Die “vielen kleinen Alu-Töpfchen” hab ich an anderer Stelle schon kritisch kommentiert.

    Den Bereich “Streichpasten selber machen” will ich mir noch erschließen. Wär super, wenn du ein Rezept, dass in dein “Normalprogramm” übergegangen ist, beisteuern könntest!

  15. Earthling sagt:

    Gerade nach dem Kommentar den ich geschrieben hatte, habe ich gesucht und dabei auf die alten Rezepte von Mr. Fernsehkritik gestossen, die jemand gesichert hatte.
    Jedes Rezept eine Wohltat ;)
    http://www.youtube.com/view_play_list?p=AA4B4447B0649CFD

    Auch der Blog von Kyptomyst will ist sehr sehenswert:
    http://kryptomyst-heilkkunde.blogspot.com/

    LG

  16. hallo,
    ein interessanter blog.
    würde mich freuen, wenn du mal bei mir vorbeischauen würdest:

    http://vegetarian-diaries.blogspot.com/

    gruß

  17. bernd sagt:

    Schade das ihr in eurem RSS-Feed nicht die gesammten Artikel habt :(

  18. Renee Wulz sagt:

    Ich finde den Blog sehr gut. Wer mit der Unverbissenheit nicht klar kommt sollte sich rein vegetarische und vegane Blogs ansehen.

  19. Eve sagt:

    Hallo Claudia,

    ich finde diesen Blog total super, denn ich bin (schubladen-denke hin oder her) genau deine Zielgruppe: ich verzichte mehr und mehr und mehr auf Fleisch, koche zuhause nur vegetarisch, sehe es aber z.B. bei Einladungen nicht ganz so eng.

    Und ich finde genau so eine Seite wie hier, kann auf dem Weg zum “echten” Vegetarier sehr helfen. Ich selbst versuche seit Jahren Vegetarier “zu werden”, weil ich alle Tiere liebe und für ihr Leid nicht mitverantwortlich sein wollte. Immer hielt ich es ein paar Wochen durch und dann hat mich die “Fleischlust” überfallen und ich wurde rückfällig. Mein Geist war willig, aber mein Fleisch war schwach. So ähnlich muss es wohl Rauchern beim Aufhören auch gehen. War danach jedesmal total von mir selbst enttäuscht und habe aus Frust keinen neuen Versuch gewagt und mich meinen alten Gewohnheiten wieder hingegeben.

    Seit ich das alles unverbissener sehe und mir das Fleisch nicht verbiete, geht es plötzlich viel besser.

    Daher: DANKE für diese Seite, die mich in meinem Weg sehr bestärkt und bestätigt!

    Eve

  20. Tanja sagt:

    Hi Claudi,
    wie ernährst du dich denn?
    lg…

  21. Leon sagt:

    Der Schritt, auf Fleisch schrittweise zu verzichten ist besser (weil die Gefahr des Rückfällig-werdens geringer wird).

    Radikal-Maßnahmen führen selten zum Erfolg. Fleisch essen ist wie Rauchen: eine Gewohnheit die schwer abzulegen ist.

    Das hier soviele dagegen wettern, zeigt einmal mehr, warum “Fleischesser” uns Vegetarier/Veganer oft ablehnen, diese Erhobene-Zeigefinger-Mentalität ist nicht sympathisch.

  22. Pingback: Fleisch und Wurst ganz bewusst

  23. Das ist ein gutes Vorhaben, ich bin auch mit dabei. Habe hier einen kurzen Artikel dazu geschrieben: http://tiny.cc/p78zz

  24. Ute Blindert sagt:

    Hallo Claudia,
    super wohltuend dieses Blog. Ich hatte auch nach der Lektüre von “Tiere essen” und “Anständig essen” von Karen Duve keine Lust mehr auf Fleisch und hatte sogar überlegt, ernsthaft vegan zu leben. Ich weiß aber, dass ich nicht so gut im Durchhalten bin, ist irgendwie wie mit Diäten und dem Rauchen. Was mir hilft, ist, das Ganze als einen Weg zu begreifen. Kuchen ohne Eier backen, Milch durch Kokosmilch oder so ersetzen. Neue vegane Rezepte ausprobieren, schauen, was der Bioladen so hergibt. Das geht ganz gut und es kommt immer mehr neues hinzu. Bei mir geht´s so und nicht anders. Meine Familie zieht aber mit, und das finde ich auch wichtig.

  25. Pingback: Mit Alles! Antibiotika und Keime im Fleisch

  26. Mit der Zeit – je länger man Vegetarier ist, desto weniger will man akzeptieren, dass die meisten Fleischkonsumenten oft weniger feinfühlig und tolerant sind als man sich wünschen würde.

    Es ist am Anfang zunächst der Widerwille Fleisch zu essen, weil wir die Haltung der Tiere einfach nicht “menschenwürdig” haben und die Haltung immer mehr pervertiert.
    Dazu kommt natürlich der Prozess des Schlachtens ansich. Mit der Zeit wandelt sich die Auffassung immer mehr zu einer echten und tief empfundenen Geisteshaltung.

    Ich habe das mal versucht in Worte zu fassen und da ein Bild mehr als 1000 Worte sagt,
    habe ich als Künstlerin versucht das bildlich darzustellen. Die Form des Comcics macht das ganze vielleicht zugänglicher siehe:

    http://www.mausebaeren.com/veggie.html

    Falls man eine Erklärung braucht – und das ist immer wieder nötig, kann man das wohl genauso weitergeben.

    Also nutzt diesen Link, wenn Euch selbst die Worte fehlen.

    Viele Grüße,
    Christine

  27. Cornelia sagt:

    Bin gerade bei Facebook über deinen blog gestoßen. Ein schöner blog, den ich gleich mal auf meinem eigenen “Anders Essen” blog verlinkt habe. Ich hoffe, das geht in Ordnung. Schau doch gerne mal rein: http://bettlewskiandersessen.blogspot.com/
    Ich werde sicher öfter bei dir vorbeischauen. Das Interview mit Björn M. ist klasse geworden. Hab das Buch auch und finde es toll.

  28. mittenmank sagt:

    Zum Thema selbst gemachte Aufstriche kann ich diese “Leberwurst” empfehlen: http://homeveganer.blogspot.com/2012/01/vegane-leberwurst-rezept.html (Hab noch keinen eigenen Eintrag dazu veröffentlicht).
    Ich bin bzw. war ein großer Leberwurstfan und mir fiel/fällt es schon schwer, drauf zu verzichten, aber obiger Aufstrich ist viel viel besser als jedwede Wurst!

  29. Super Blog, zumal du ja ähnliche Beweggründe hast wie ich auch :)
    Hab dich gleich mal auf meinem Blog verlinkt!

    http://vomallesfresserzumgeniesser.wordpress.com

    Liebe Grüße und mach weiter so!
    Candy

  30. Hermann sagt:

    Hallo Claudia,
    da ich bei Dir unter “Aktuelles” keinen entsprechenden Hinweis fand, gebe ich Dir einfach Kenntnis von dieser beeindruckenden Aktion, welche kürzlich lief. Könnte sicher auch für den einen oder die andere Leserin hier interessant sein.

    http://rohkost.info/2012/03/02/mahnwache-bei-tonnies-erstmals-aktion-vor-groster-schweine-schlachtfabrik-europas/

    Freitag, 2.3.2011, 12.00 Uhr bis Samstag, 3.3.2011, 12.00 Uhr: Erstmals Aktion vor größter Schweine-Schlachtfabrik Europas in Nordrhein-Westfalen

    Sie kommen aus ganz Deutschland und möchten vor einem von Europas größten Schlachthäusern ein gewaltfreies, unübersehbares Zeichen setzen: Ein Zeichen für die Tiere, die für die Ernährungsindustrie tagtäglich millionenfach ausgebeutet und im Sekundentakt getötet werden – aber auch für einen zukunftsfähigen bio-veganen Landbau, der den Welthunger besiegen könnte, würde er zukünftig auf breiter Basis realisiert und staatlich gefördert werden.
    »Tiere achten, nicht schlachten«, so das Motto der Aktion.

    liebe Grüße nach Berlin von Hermann

  31. Manuela S sagt:

    Vegetarisch und fast vegan

    Hallo Claudia,

    ich finde echt, jeder muss wissen, was er macht und wie er sich ernährt. Aber ich halte es trotzdem nicht für negativ, die Menschen anzuhalten, sich doch bitte etwas bewusster zu ernähren. Seit Jahren schon nervt mich dieses Leid der Tiere. Ich kann es wirklich kaum noch ertragen und sehen, was mit ihnen passiert. Und endlich habe ich mich durchgerungen, kein Fleisch mehr zu essen und auch kaum noch Milchprodukte. Ich habe Sojamilch gekauft, die schmeckt wunderbar. Und ich habe veganes Fleisch und Wurst gekauft, das schmeckt wirklich wie Fleisch. Ich hatte nur am Anfang zwei Tage Hunger, ein Gefühl wie Diät, aber jetzt bekommt es mir super gut. Also bitte, das könnte jeder machen. Ganz ehrlich. Und niemand würde etwas vermissen, nur es würden vielleicht ein paar weniger Tiere so entsetzlich leiden. Manuela

  32. Claudia sagt:

    @Manuela: nun, dieses Blog setzt sich doch für eine pflanzliche Ernährung ein und stellt massiv “Fleischalternativen” vor, die klar machen, dass man nicht auf traditionelle, gewohnte Gerichte verzichten muss.
    Übrigens muss man diese Alternativen nicht fertig kaufen, sondern kann sie viel preiswerter selber zubereiten (Seitan, Sojafleisch)!

  33. Irmgard sagt:

    Hallo Claudia,
    ich sage bloss: herzlichen Dank für diesen Blog und die vielen interessanten und nützlichen Infos sowie den unverkrampften Umgang mit dem Thema.
    Ich ernähre mich zur Zeit weder vegetarisch noch vegan, aber Fleisch hat dabei noch nie eine besonders große Rolle gespielt. Ich interessiere mich aber gerade sehr für alternative Ernährung, probiere immer wieder mal Neues aus und muss sagen: ganz auf tierische Produkte zu verzichten könnte ich mir noch nicht vorstellen. Aber ich habe sie bereits sehr reduziert und bin angenehm überrascht von manchen pflanzlichen Alternativen.
    Wenn ich mir manchen vorangegangen Kommentar anschaue, kann ich nur sagen: gut und richtig, wenn sich immer mehr Menschen für tierfreie Produkte entscheiden, aber es sollte auch die eigene Entscheidung sein und keine aufgezwängte, aus welchen Gründen auch immer. Sich angemessen zu ernähren, ist AUCH ein Lernprozess, genau so, wie man mal falsche Ernährung gelernt hat. Lasst doch den Leuten die Zeit, selbst zu der Erkenntnis zu kommen, dass es genügend Alternativen zu den gewohnten Ernährungformen gibt. Je mehr darüber geredet wird, desto leichter wird auch die Umstellung fallen.
    Anstelle einer dogmatischen Schwarz-Weiss-Sicht der Dinge finde ich es ebenfalls viel nützlicher, im positiven Sinn über alternative Ernährung zu berichten, Rezepte und Bezugsquellen zu zeigen oder Erfahrungen mit anderen auszutauschen. Genau das bringt uns vorwärts – nicht die Diskussion darüber, in welche Schublade man jemanden stecken könnte, der sich vielleicht gerade auf dem Weg zum Veganer befindet.
    Liebe Grüße, Irmgard

  34. Hallo Claudia,

    wir finden diese Seite super, weil sie eben nicht mit dem erhobenen Zeigefinger vorgeht, sondern Tipps (wie eben Rezepte) wie man mehr fleischloses in sein Leben leicht und genussvoll integrieren kann. Daumen hoch!

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