Gestern hab‘ ich endlich Kichererbsen für mich entdeckt: Wow, schon aus der Dose schmecken sie toll! Ich weiß gar nicht, warum ich diese Hülsenfrucht so lange ignoriert habe, mal abgesehen von fertigen Falafel-Mischungen, die ja auch im wesentlichen aus Kichererbsen bestehen.

Nun hatte ich also Hunger und der Kühlschrank-Inhalt ödete mich nur an. Zudem wollte ich etwas kochen, was ich dann im kommenden Buch „Unverbissen vegetarisch“ verwenden kann, das auch ein paar einfach zuzubereitende Alltagsrezepte enthalten wird.

Auf dem Regal fand ich eine Dose Kichererbsen, mal irgendwann auf Vorrat gekauft in der Hoffnung, es werde mir etwas dazu einfallen. Und zwei Zucchinis waren auch noch da – warum also nicht mal Bratlinge aus beidem probieren?

Hier meine Zutaten:

1 Dose Kichererbsen, abgetropft (265g)
2 kleine Zucchinis (zusammen 240g)
1 kleine Zwiebel
4 EL Semmelbrösel
3 EL Rapsöl
2 EL Tomatenmark
1 TL Senf, mittelscharf
1 EL Petersilie (TK)
1 TL Kräutersalz
1 TL Thymian, gerebelt
1 Prise Muskat
Schwarzer Pfeffer

Die Zucchinis fein reiben und ausdrücken, die Zwiebel klein schneiden. Kichererbsen mit der Gabel zerdrücken, dann alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen. Bratlinge formen, lieber klein als groß und dick! Die Konsistenz sollte so sein, dass ein geformter Bratling an der Handfläche kleben bleibt, ohne sein Form zu verlieren. Ist der Teig zu matschig, noch Semmelbrösel zugeben.
In einer Pfanne mit erhitztem Pflanzenöl bei starker Hitze auf beiden Seiten anbraten, dann auf kleiner Flamme durchbraten. Mit der Gabel platt drücken, dann braten sie leichter durch.

Ich hab die Puffer wie sie waren mit einem grünen Salat gegessen. Sehr gut würden als Topping auch noch geröstete Zwiebelringe passen, dazu war ich dann aber zu faul.

Die Bratlinge schmecken auch als kalter Imbiss super!

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Über Claudia Klinger

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3 Kommentare zu Kichererbsen-Zucchini-Puffer

  1. Pingback: Gewittriger Sommer, erste Zucchini

  2. Jens sagt:

    Hi Claudia,
    ich nehme für die Kichererbsenbratlinge immer Kichererbsenmehl, dann entfällt das Teig-zu-matschig-Problem. Auf Hundert Gramm Mehl gebe ich drei EL Olivenöl und knapp 200ml Kranenburger. Dann wie bei dir beschrieben nach Belieben würzen und verfeinern. Als Dip verwende ich meist Naturjogi mit etwas Olivenöl, Balsamico, Salz und Kreuzkümmel.

    Liebe Grüße, Jens

  3. Claudia Klinger sagt:

    @vincent: danke, aber wenn ich meine Rezepte mit lautstarken Werbelinks spicken und mit Ads umgeben wollen würde, dann würde ich das HIER und auf eigene Rechnung machen – und nicht anderswo kostenlos meine Texte abgeben und dadurch auch noch doppelten Content erzeugen, den Google gar nicht mag!

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