Leider komme ich grade nicht dazu, selber einen Beitrag zu dieser Diskussion zu verfassen, deshalb heute „nur“ die Links zu den beiden sehr lesenswerten Artikeln:

  • „Vegetarier“ – eine fetzige oder auch nur informative Überschrift ist das ja nicht gerade, die „Privatsprache“ da über den Blog-Artikel gesetzt hat! :-) Los geht’s mit einer unerwarteten Einleitung:

    „Eines vorweg: ich bin kein Vegetarier sondern esse Fleisch. Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen möchte ich ein bis zwei Zeilen schreiben über deinen Spott, liebes Internet. Deinen Spott über Menschen die kein Fleisch essen, oder schlimmer noch, Menschen, die überhaupt keine tierischen Produkte essen, aka. Veganer.“

    Dieses „ein bis zwei Zeilen schreiben“ ist mit „Understatement“ wahrlich nicht ausreichend beschrieben. Aber lest selbst!

  • Der Vegetarismus und das Internet – dieser Artikel von „Juna im Netz“ ist es, der mich auf den o.g. Beitrag aufmerksam gemacht hat. Juna findet das übliche Veggie-Bashing auch unerträglich, widerspricht aber der „Privatsprache“ in der Frage, wer nun „moralischer“ lebe. Bezüglich derjenigen, die im Netz fortwährend Veggies anstänkern, schreibt sie:

    „Oft ist es so: Diejenigen, die Witze reißen, öffentliches Bashing betreiben oder in Begleitung eines Vegetariers quasi kein anderes Thema mehr kennen als unsere natürliche Nahrung, unsere Gebissform, unsere Hirnentwicklung durch die Zufuhr von Protein und dass sie das vorgelebte “Gutmenschtum” ganz fürchterlich nervt – sind meist diejenigen, deren Lebensweise mit ihrer eigenen Moral nicht so ganz zusammen passen will.“

    Zudem findet sich unter dem Artikel auch eine gute Linkliste rund ums Thema vegetarisch-vegan leben bzw. ernähren.

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Über Claudia Klinger

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2 Kommentare zu Volkssport Veggie-Bashen und die Frage der Moral

  1. Elvira sagt:

    Dieses Bashing hat ja ganz verschiedene „Qualitäten“. Ganz subtile Botschaften gehen von Bloggern aus, die urplötzlich ihrerseits Fotos von Würsten und Braten posten seit ich Rezepte veröffentliche. Ich nehme das mittlerweile mit einem Schulterzucken hin.

  2. Arnd sagt:

    Veggie-Bashing ist ein männliches Phänomen. Das hat was mit Homophobie und Männlichkeitswahn zu tun.
    Viele Männer schieben da halt Panik und wollen nicht, daß jemand glaubt, sie würden da ganz doll betroffen traurig werden wenn sie ein gequältes Huhn sehen.

    Wer sich vegetarisch oder gar vegan ernährt macht sich ja verdächtig, mit dem Quälen, Jagen und Töten ein Problem zu haben, also ein Weichei, Warmduscher, Gutmensch und womöglich schwul zu sein.

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