Unverbissen vegetarisch

…flexitarisch, vegetarisch, vegan? Hauptsache, die Richtung stimmt!

Kinder- und Jugendärzte im Netz geben Tipps für die vegetarische Ernährung

Immer mehr Jugendliche leben vegetarisch, doch braucht das ein bisschen mehr Planung, als nur das Fleisch wegzulassen. So der (sinnvolle) Rat der Kinder- und Jugendärzte im Netz, der dann auch in medias res geht:

„Eisen kann der Körper aus Lebensmitteln wie grünem Blattgemüse, Roter Beete, Kresse, Fisch, Eiern, Vollkorngetreideprodukten, Hülsenfrüchten und Nüssen gewinnen. Zusammen mit Vitamin C, beispielsweise in Paprika, Blumenkohl oder Brokkoli oder in einem Glas Orangensaft, ist das Eisen aus pflanzlichen Produkten besser verwertbar. Vegetarier, die nicht auf Milchprodukten verzichten, haben es leicht, für ausreichend Vitamin B12 und Kalzium zu sorgen. Um Vitamin B2 aufzunehmen, sollten Jugendliche ebenso zu Milchprodukten, Käse, Vollkornprodukten, Pilzen, Hülsenfrüchten, Brokkoli oder Spinat greifen. Fisch und Käse sind gute Zinkquellen. Jod können jugendliche Vegetarier mit Meeresfischen und mit Jodsalz konsumieren. Vitamin D kann der Körper bei regelmäßigen Spaziergängen an der frischen Luft in den wärmeren Jahreszeiten selbst mit Hilfe von UV-Licht produzieren, zur Vitamin-D-haltigen Kost zählen Fisch und Milch.“

Ernährt man sich vegan, wird die Sache noch etwas komplizierter. Hier empfehlen die Ärzte Nahrungsergänzungen und – auf für vegetarisch Lebende – regelmäßige Blut-Checks, um Mangelzuständen vorzubeugen.

Autor: Claudia Klinger

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