Fleisch ohne Tierleid: SuperMeat will die Welt retten

Fleisch, das in einer Nährlösung gezüchtet wird – die Idee nimmt offenbar Fahrt auf. Das Crowdfunding für die Entwicklung läuft und es wurden schon fast 100.000 Dollar gesammelt.

Die Super-Meat-Macher bringen gute Argumente: Fleisch ohne Tierleid soll sogar billiger zu produzieren sein, da die Tierhaltung entfällt. Jede Menge CO² würde eingespart, Wälder müssten nicht mehr für den Anbau von Tierfutter abgeholzt werden, Flächen könnten anders genutzt werden – es klingt geradezu märchenhaft. Ob es auch wirklich wahr wird? Das letzte, was ich von Zuchtfleisch aus der Retorte las, war die Story eines Hamburgers, der 50.000 Euro kostete. Ob es die SuperMeat-Macher wirklich schaffen, das bezahlbar zu machen?

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Tee statt Kaffee – ich hab‘ genug von Milchalternativen und Milch

Ob ich es wirklich auf Dauer schaffe, dem Kaffe weitgehend zu entsagen, weiß ich natürlich nicht. Schließlich sind mehrere Jahrzehnte Milchkaffe-Konsum und ca. vier Jahre Sojadrink-Kaffee keine Kleinigkeit. Aber heute hat es mir einfach gereicht, ich sitze am PC und trinke seit heute früh Grünen Tee statt Kaffee und bin immerhin noch nicht eingeschlafen. Auch Tee enthält ja das muntermachende Stöffchen, das den Kick des Kaffees bringt – nur in einer sanfteren Form.

Aber wie komme ich zu diesem Umstieg?

Tja, aus einer Mischung aus Überdruss und Schwächeln. Seit einigen Wochen hab ich gelegentlich wieder H-Milch konsumiert, weil mir das Verhalten der Soja- und sonstigen Alternativ-Drings gesteigert auf die Nerven ging. Auch bin ich grade motiviert, ein bisschen zu sparen und 20 Liter Sojadrink mit Calzium pro Monat sind schon eine Nummer! Wesentlicher war allerdings das Ausflocken: obwohl ich die Sojamilch erhitze bevor ich den Espresso rein schütte, flockt sie oft aus. Und das ziemlich unabhängig von der Marke, ich hatte noch keine, die gar nicht ausflockt. Wenn nicht gleich, dann nach ein paar Stunden – ich fülle nämlich eine recht große Thermokanne mit dem Milchkaffee und trinke den dann so über den Tag. Weiterlesen

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Die beste vegane Wurst ever

Gelegentlich hab‘ ich Lust auf Currywurst, doch die bisher probierten veganen Varianten fand ich nicht wirklich toll. Das hat sich dank der großartigen Tofurky-Würste geändert! Hier meine Zubereitung, zugegeben fotografisch nicht so toll ins Licht gesetzt, wie das viele Foodblogger schaffen:

beste vegane Currywurst

Dass meine weitgehend erfolglose Suche nach der wirklich perfekten veganen Currywurst ein geschmacklich überzeugendes Ende fand, verdanke ich dem Homeveganer. Bei ihm hatte ich ein begeistertes Loblied gelesen über die wahrscheinlich beste vegane Currywurst aller Zeiten. Er hat sie an einem Imbissstand in Recklinghausen angetroffen, wo derlei Spezialfood eigentlich kaum zu erwarten war. Aber bekannt war sie ihm bereits, denn bei Gelegentheit einer USA-Reise hatte er sie entdeckt und mal eben in der Mikrowelle heiß gemacht: Weiterlesen

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Surftipps zum Wochenende

Wenns schon nicht zu einem eigenen Artikel reicht, will ich wenigstens ein bisschen Lesestoff von anderswo empfehlen. Los gehts:

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Vetzi – vegane Schnitzel in 15 Minuten? Der Realitätstest

Fleischalternativen aus Seitan, Soja, Tofu und anderen Zutaten sind ein Schwerpunktthema dieses Blogs. Viele eigene Versuche, möglichst Fleisch-ähnliche Ergebnisse zu erzielen, sind hier in Text und Bild dokumentiert: erfolgreiche und weniger erfolgreiche. Deshalb werden mir auch öfter mal Fertig- und Halbfertig-Produkte zum Testen angeboten, was ich auch ganz gerne mache. Nur: mit den Ergebnissen müssen die Hersteller dann leben, denn ich schreibe immer meine ehrliche Meinung. Weiterlesen

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Veganes Hack und vegane Hamburger von der Rügenwalder Mühle – geschmacklich und moralisch betrachtet

Darf ein bekannter Wursthersteller vegetarische, gar vegane Produkte entwickeln und vermarkten? Seltsamerweise treibt diese Frage so manche Veggies um, mich allerdings nicht. Ganz im Gegenteil hab‘ ich mir das immer gewünscht!

Warum? Dazu muss ich ein wenig ausholen: Wie man beim Stöbern in diesem Blog leicht erkennen kann, ist es ziemlich Fleischersatz-lastig. Ich hab‘ eine Menge ausprobiert: „Seitan selber machen„, als Steak, im Kochbeutel und als Wurst. Ich war (und bin!) total begeistert von den Wiener Schnitzeln aus Sojafleisch und hab‘ auch immer gerne Fleischalternativen ausprobiert – sowohl von den bekannten Vegan-Versendern als auch aus dem Supermarkt.

Fleischalternativen

Mit alledem war ich mal mehr, mal weniger zufrieden. An die Eigenkreationen stellte ich nicht so hohe Erwartungen, da mir die Zeit zu vielen Experimenten zwecks „Optimierung“ fehlte. Recht nah dran war da schon ein toller Erfolg! Die gekauften Fertigprodukte, die ja Ergebnisse langwieriger Entwicklung sind, fand ich allerdings  oft enttäuschend, denn was Geschmack und Konsistenz anging lagen sie doch meist ein wenig „neben“ dem, was man erwartet, wenn auf dem Produktbild eine Wurst oder ein Schnitzel prangt (Ausnahme: Schinkenwurst-Aufschnitt etc. – das scheint einfach zu sein).

Na klar, ist ja kein Fleisch!
– der Einwand ist richtig, ich hab das auch immer „entschuldigend“ dazu geschrieben, aber im Hinterkopf hatte ich durchaus den Gedanken: Da sollte mal ein Großhersteller ran, jemand mit Jahrzehnte langer Erfahrung in Sachen: Wie bekomme ich den richtigen Geschmack und die passende Konsistenz in eine weitgehend geschmacklose Fleisch & Fett-Masse? Weiterlesen

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