Kleiner Snack mit misslungenem Seitanbraten

Der letzte Seitanbraten ist mir ein wenig misslungen: überwürzt, zu “brotig”… was also damit machen? In Alufolie gewickelt verbrachte er ein paar Tage im Kühlschrank. Nun verwerte ich ihn in Mini-Snacks, kombiniert mit Brot und wahlweise eingelegten getrockneten Tomaten oder Gewürzgurken:

Ist jetzt nicht der Mega-Hammer an Snack, aber schnell gemacht, “nebenbei” zu essen – und das Misslungene fällt in der Kombi nicht mehr auf!

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Massentierhaltung kostet Menschenleben: tödliche Keime

Auf “CORRECT!V – Recherchen für die Gesellschaft” ist gerade ein ausführliches Dossier über resistente Keime erschienden, die sich nicht nur in Krankenhäusern massenhaft verbreiten und gegen die kein Antibiotikum mehr hilft. Hier ein paar Zitate aus dem sehr lesenswerten Artikel:

“Wer die Abrechnungszahlen der Krankenkassen Landkreis für Landkreis auswertet, sieht schnell, dass der bekannte MRSA-Keim vor allem im Nordwesten verbreitet ist, in Niedersachsen, dort wo auch die großen Mastställe der Tierindustrie stehen.”

“Ärzte finden immer mehr Menschen, die sich mit einem MRSA-Stamm infizieren, der aus der Schweinemast stammt, dem CC398. Eine noch nicht öffentliche Studie zeigt: Mehr als 30 Prozent der Keim-Patienten an der Uni-Klinik Münster haben einen Schweine-Keim im Körper, deutlich mehr als in früheren Untersuchungen. Das Problem: Viele dieser Patienten haben überhaupt keinen direkten Kontakt mehr mit Tieren. Der Keim verbreitet sich demzufolge bereits in der Bevölkerung. Und die ersten Menschen sterben bereits daran.”

“In Deutschland sind europaweit die meisten Schweineställe mit dem resistenten Keim befallen. In manchen Regionen sind bereits bis zu 70 Prozent der Ställe verseucht, so neueste Untersuchungen. Im Europa-Vergleich nutzt Deutschland die fünftgrößte Menge an Antibiotika in der Fleischproduktion. Pro Kilo pumpen deutsche Bauern 60 mal so viel Antibiotika in ihre Tiere wie die Norweger. Ein Zuchtbecken für resistente Erreger.”

Und was tut die Politik? Nichts!

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Vegane Pizza mit dem Wilmersburger Bio-Pizzaschmelz

Wilmersburger Pizzaschmelz gibts neuerdings auch in “Bio” – und ich hab’ die zur Verfügung gestellten Probepacks gleich mal ausprobiert. Hier meine erste vegane Pizza mit der “kräftigen” Variante:

Vegane Pizza

Nee, ich bin keine gute Food-Fotografin und das Backblech ist auch nicht mehr das Neueste… :-) Aber hey, die Pizza war super! Verglichen mit meinem letzten Versuch ist der Pizzaschmelz auch ausgesprochen gut geschmolzen. Nach 30 Minuten Backzeit (Gasherd, Stufe 4/5) sah man nichts mehr von der Schnetzelform, die sich früher partout nicht auflösen mochte. Weiterlesen

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Keine Rezepte – eine Linkliste aus dem Veggie-Kosmos

Vegane Blogs bestehen hauptsächlich aus tollen Rezepten. Andere Themen muss man mit der Lupe suchen, was ich ab und an gerne mache. Los geht’s:

  • Warum vegan? Pflanzenhass! Reiner Pflanzenhass! – Jane setzt sich mit der Wirkung ihres Blognamens “Achtung Pflanzenfresser!” auseinander, der ganz offensichtlich auch mal falsch verstanden wird.
  • Superfoods? Eher Superlüge! – in einem optisch langweiligen, inhaltlich aber sehenswertem Video erzählt “High Carb Christian”, warum der Hype um sogenannte “Superfoods” wie Gojybeeren oder Quinoa nur eine Methode ist, uns das Geld aus der Tasche zu ziehen: teuer, umweltschädlich, unwissenschaftlich und überflüssig.
  • Warum es gut ist, vor dem Fernseher zu weinen beschreibt Claudia auf Totally Veg: “Gibt es Tränen in einer Welt, die voll ist von gut gelaunten, trendy Veganern und Veganerinnen, die die allerbesten Cake Pops backen? Ja. Ich sage, es muss sie für mich geben. Weil es mich erinnert, wie ich zu all dem gekommen bin.”
  • Die NURMI-Studie – Sei dabei und mach mit bei der vergleichenden Laufstudie! Bisher noch ungeklärte wissenschaftliche Fragen zu Ernährung und sportlicher Leistungsfähigkeit (Mischkost, vegetarisch, vegan) sollen in einer großen repräsentativen Studie mit vielen Läufer/innen beantwortet werden.
  • Tierschutz kontra Kinderschutz? – Bernd Nowak setzt sich mit dem verbreiteten Vorwurf auseinander, man solle sich doch zuerst um die leidenden Menschen kümmern anstatt so ein Aufhebens um Tierleid zu machen.
  • Die Resteverwertungs-Challenge: Endlich wieder Ordnung im Vorratsschrank! Wer kennt nicht das Problem mit den vielen angebrochenen Packungen und den “vergessenen Lebensmitteln”, die mal gekauft, aber doch noch nicht angefasst wurden? Daniel Roth animiert auf Bevegt zur gemeinsamen Resteverwertung.
  • Auf zur VeggieWorld nach Düsseldorf – Mit dem Herbst kommt auch die Messezeit. Vom 25.–26. Oktober 2014 findet in Düsseldorf bereits zum dritten Mal die VeggieWorld statt.

Ich hoffe, es ist für alle was dabei!

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Ist Soja gesund oder gesundheitsschädlich? Ein Lesetipp

Im aktuellen Blogpost “Soja oder kein Soja – das ist hier die Frage!” geht Jane auf “Achtung Pflanzenfresser” dieser Frage auf gewohnt umfangreiche und informative Weise nach. Der Beitrag ist hilfreich für alle, die von kritischen Normalköstlern ständig darauf hingewiesen werden, dass Alternativen aus Soja krank, unfruchtbar, gar dement machen sollen. Was definitiv nicht stimmt, wie Jane nach Sichtung der einschlägigen Studien in ihrem Fazit schreibt:

“Mit anderen Worten, der Literatur zufolge gibt es keinen Grund, auf Soja zu verzichten, außer man ist allergisch, logisch ;). Es gibt zahlreiche Studien, die auf positive Effekte hinweisen. Negative Folgen sind wohl eher bei isolierten Stoffen zu befürchten, die in Pillenform überdosiert daherkommen.”

Studien haben ergeben…

Mir persönlich geht der um sich greifende “Gesundheitswahn” mittlerweile genauso auf die Nerven wie der Jugend- und Schlankheitswahn. Besonders ärgert mich, dass viele Menschen alles glauben, bloß weil sie Artikel, manchmal auch nur Schlagzeilen gelesen haben, die beginnen mit “Studien haben ergeben, dass….”. Dass jegliche Interessengruppe, die über genug Geld verfügt, Studien in Auftrag geben kann, die ein genehmes Ergebnis produzieren, wurde mir in meiner drei Jahre dauernden Phase als Auftragsbloggerin im Gesundheits- und Wellness-Bereich überdeutlich. Was da alles runter und dann – mit neuen Studien – wieder rauf geschrieben wurde, geht auf keine Kuhhaut!

Auch lebe ich nicht für die Gesundheit und habe nicht vor, ständig “an mir zu arbeiten”, mein Selbst zu optimieren, die Körperfunktionen zu überwachen und mich bei allem, was ich esse und trinke zu fragen, was für finstere Stöffchen in nanogramm-Mengen da enthalten sein mögen. So spare ich eine Menge Lebenszeit, in der ich meinen Interessen nachgehen kann. Mag ja sein, dass ich früher sterbe als so ein Gesundheitsfreak, aber ich hab zuvor zumindest viel gelebt! :-)

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Fleisch vom Fließband – tolle RBB-Doku, sehr geeignet zur Verbreitung wichtiger Basis-Infos

Ihr kennt das sicher auch: viele Videos aus der Tierrechtler-Szene sind für viele Menschen bzw. zu deren Gewinnung für die gute Sache nicht besonders geeignet. Fast jeder hat wohl mittlerweile mal ein paar Bilder oder einen Film über extremes Tierleid gesehen. Man ist ensetzt, aber nachhaltige Wirkung hat das oft nicht – außer der, dass man sich diese Videos nicht mehr zumuten möchte, sie schon gar nicht weiter empfehlen.

Die RBB-Doku Fleisch vom Fließband – Massentierhaltung und ihre Folgen ist anders: Sie bringt binnen einer knappen halben Stunde (fast) sämtliche Aspekte der Kritik an der immer noch zunehmenden Massentierhaltung auf den Punkt.

Dabei wird nicht die Moralkeule geschwungen oder mit besonders schrecklichen Bildern versucht, Mitgefühl mit der geschundenen Kreatur zu erzeugen, sondern kurz und knackig informiert, was für krasse Schäden und Gefahren die fabrikartige Fleischerzeugung für Mensch und Umwelt ganz konkret mit sich bringt. Danke, RBB!

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