Plaidoyer für eine vegane Phase: mein Interview beim MDR

Kürzlich hat mich der MDR zum Thema “vegan” im Journal “Essen und Trinken” interviewt. Hier das Audio-File für alle, die es interessiert:

Ich find’s ja furchtbar, mich im Audio-Format zu hören! Da es nicht das erste Mal war, war ich eigentlich ziemlich entspannt, als ich in dem abgeschirmten Raum des ARD-Hauptstadtstudios allein vor dem Mikro saß. Aber wenn ich das höre, komme ich mir furchtbar gehetzt vor – auch die Dialekt-Einsprengsel (schwäbisch! Dabei bin ich mit FÜNF dort weggezogen) sind viel deutlicher als beim normalen Sprechen…

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Veganer Parmesan-Vergleich: Welcher schmeckt originaler?

Natürlich heißen sie nicht “Parmesan”, sondern “Parmezzano” und “Jezzano”. Anders als die Hersteller, die sich mit den Namen ihrer Produkte an weiß-nicht-wieviel Vorschriften halten müssen, darf ich als Bloggerin jedoch umgangssprachlich von “veganem Parmesan” sprechen. Und darum gehts mir ja auch: eine pflanzliche Alternative zum bekannten italienischen Streukäse – kann es sie überhaupt geben?
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5-Minuten-Mittagsimbiss: Kidneybohnen-Salat

Zum Kochen hab’ ich mittags meistens keine Lust. Schnell und unaufwändig muss es sein, was ich mir dann zubereite, zudem vegan, gesund, wohlschmeckend, natürlich satt aber nicht dick machend.

Kidneybohnen-Salat

So eine eierlegende Wollmilchsau auf dem Imbiss-Sektor ist der schnelle Kidneybohnen-Salat. Der ist sogar noch sehr preiswert und sammelt dadurch nochmal mehr Pluspunkte. Die Zubereitung ist äußerst simpel:

Eine kleine Dose Kidneybohnen (250g Abtropfgewicht) öffnen, Bohnen in ein Sieb schütten und durchspülen. In einer Schüssel die Salatsoße zubereiten: Kräutersalz, Pfeffer, Öl (sehr gut: Rapsöl) und Essigwasser aus dem Gewürzgurkenglas. Dazu klein geschnittene Zwiebeln oder TK-Schnittlauch. Die Bohnen dazu geben, sowie drei Cornichons in Scheibchen. Nun alles vermengen und 5 Minuten ziehen lassen – fertig. Ein paar Champignons im Glas hatte ich gerade da, die kamen auch noch dazu, aber mehr wegen der Optik.

Kidneybohnen
gehören zu den gesündesten Lebensmitteln, obwohl wir sie hierzulande eigentlich nur aus der Dose verwenden. Toller Geschmack, angenehme Konsistenz, hoher Eiweißgehalt! Sie sind sehr fettarm, haben nur 109 Kalorien pro 100g und enthalten zudem viele Ballaststoffe, eine gute Dosis Magnesium für Muskeln und Nerven und B-Vitamine. Was will man mehr?

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Warum eine “voll-vegane” Phase sinnvoll ist

Dieser Artikel wendet sich an Normalköstler und Vegetarier, die Interesse an veganer Ernährung haben und bisher versuchen, “schrittweise” mehr pflanzliche Gerichte in ihrer Koch- und Ess-Routine zu berücksichtigen.

Wer hier länger schon mitliest oder mein Buch gelesen hat, weiß, dass ich definitiv JEDE Herangehensweise gut und unterstützenswert finde, die zu weniger Konsum von Tierprodukten führt. Wer also morgens Wurst, mittags Schnitzel und abends Spiegeleier isst, tut aus meiner Sicht mit der Einführung eines “Veggie-Tags” etwas Richtiges und Gutes. Und aus vielen Reaktionen auf meine Veröffentlichungen weiß ich, dass nicht wenige darum bemüht sind, vegane Gerichte auszuprobieren – ohne schon gleich ganz zum “Veggi” werden zu wollen.

Diese Vorreden halte ich, damit Ihr nicht denkt, ich hätte meine Meinung zu jeglichem “schrittweisen” Vorgehen geändert. Es ist nur etwas dazu gekommen: Ich plädiere für einen “vollveganen Selbstversuch” von ca. vier Wochen – auch für alle, die genau wissen, dass sie nie und nimmer “Vollveganer” werden wollen. (Auch ich bin auf Dauer keine 100%lerin geworden…)

Warum eine “vegane Phase”?

Weil man nur dann tatsächlich motiviert ist, wirklich alle erdenklichen Alternativen für Milch, Quark, Joghurt, Soßen, Fleisch, Wurst, Eier, Fisch und all die vielen Produkte mit unnötigen “Milcheiweiß-” oder Ei-Bestandteilen zu suchen und auszuprobieren. Nur wer mal ernsthaft versucht, in Sachen Tierprodukt möglichst “auf Null” zu kommen, wird auch die nötige Zeit investieren, sich im Detail mit neuem Einkaufen, anderem Kochen und Essen auseinander zu setzen. Selbst wenn man sich später wieder vegetarisch oder mit “weniger Fleisch” ernähren will, wird vieles während der veganen Phase gelerntes hängen bleiben – zu Gunsten der Tierwelt, der Umwelt und der Gesundheit.
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Zusatzstoffe: Vegane Bockwurst im Vergleich mit konventioneller Bockwurst

beste vegane Bockwurst Da ich in letzter Zeit etwas kochfaul bin, hab’ ich mir wieder mal ein Paket mit allerlei veganen Produkten schicken lassen. Würstchen waren auch dabei, wie fast jedes Mal.

Es gibt ja mittlerweile viele vegane Brat- und Koch-Würstchen auf dem Markt. Manche sind eine glatte Enttäuschung, manche “so la la” bis “ganz ok”. Was kalt nicht mundet, kann immerhin noch einen Linseneintopf aufwerten, meistens jedenfalls. Oft sind die Würstchen zu trocken, zu “brotig” oder – wenn auf Tofu-Basis – recht weit vom Original entfernt.

Ich erwartete also nichts Besonderes, als ich die Veggie-Bockwürstchen von Vantastic Foods probierte. Aber hallo – was ist denn das? Zu meiner Freude und Verwunderung schmecken diese Bockwürstchen kalt und warm genau wie Bockwürste schmecken sollen. Und sie sind dabei weder trocken noch bröckelig, sondern genau richtig! Das einzige, was sie noch von Bockwürsten aus Fleisch unterscheidet ist die fehlende Knackigkeit beim reinbeissen – na klar, das geht nicht, denn da ist ja keine Haut! Aber was soll’s: angesichts der sonstigen Stimmigkeit dieser Bockwürstchen kann ich darauf locker verzichten.

Die Zutaten – und warum mich vegane Würstchen doch “glücklich machen”

In der ZEIT ONLINE ist gerade wieder ein Artikel mit dem Titel “Kein Fleisch macht auch nicht glücklich” erschienen. Darin werden vegane Produkte wegen ihrer “Künstlichkeit” als “Fälschungen” kritisiert. Gesund sei das alles nicht, natürlich schon gar nicht – und dann geht man in die Details: Verdickungsmittel, Aromen, gar Hefeextrakt, dieses böse böse “versteckte Glutamat”! Wie kann man nur sowas essen? Weiterlesen

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Köln: Bunte Bio-Burger per Gourmet Food Truck – natürlich vegan!

Eine langjährige Freundin und Webdesign-Kundin hat mich auf diesen Service aufmerksam gemacht (=Transparenz-Info), der mich glatt auf die Kölner neidisch werden lassen könnte: Ein “Gourmet Food Truck” fährt dort verschiedene Standorte an und bietet “bunte Burger” auf einem Niveau, das jedes Veggie-Herz höher schlagen lässt.

Veganer bunter Burger bio

Wo sich der Truck wann aufhält, kann man auf der FB-Seite “Bunte Burger” einsehen. Die Burger sehen toll aus, die Zutaten sind sämtlich frisch, von regionalen Lieferanten, 100% bio-zertifiziert und komplett vegan. Auch das kulinarische Niveau halten die Gründer Ulrich Glemnitz und Dr. Mario Binder hoch: sie verwenden keinerlei Zusatzstoffe wie z.B. künstliche Aromen, Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe, sogar die Verpackung ist 100% biologisch abbaubar.
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