Kürzlich hab‘ ich mal wieder Seitan angesetzt, viel mehr, als ich als Einzelperson essen kann. Ich friere den Seitan dann immer portionsweise ein, so lohnt sich auch der Aufwand viel mehr. Diesmal lag also der große Seitan-Teigklumpen vor mir und ich beschloss, ihn zu teilen und auf drei verschiedene Weisen zuzubereiten:
- im Sieb dämpfen,
- im Kochbeutel kochen und
- in Backpapier backen.

Alle drei Versionen sind ca. 50 Minuten im Topf bzw. Backofen (ca. 180 Grad, kein Umluftherd) geblieben. Für den Seitan im Kochbeutel hab‘ ich dieses Mal einen Löffel Öl und zwei Löffel Brühe genommen, mehr nicht. Und hier das Ergebnis:

Nicht nur von mir bekam der gedämpfte Seitan die Bestnote! Die Konsistenz ist optimal für das Anbraten in Scheiben oder Würfeln, aber auch kalt aufs Brot. Die Kochbeutel-Variante ist am labberigsten, was sich durch Einfrieren/Auftauen nochmal verstärkt hat. Die gebackene Variante ist fester, sie wirkt etwas zu brotig.
Fazit: die simpelste Version ist die Beste! Das passt also gut für alle „faulen“ Köchinnen und Köche.
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