Unverbissen vegetarisch

…flexitarisch, vegetarisch, vegan? Hauptsache, die Richtung stimmt!

Seitan im Kochbeutel

Bisher hatte ich den Seitan immer im offenen Topf gekocht, wie es im Beitrag Seitan aus Weizengluten selber machen beschrieben ist. Die nicht ganz so feste Konsistenz, die manchen „zu fluffig“ ist, hat mich nicht gestört, im Gegenteil.

Seitan im Kochbeutel

Trotzdem hab ich jetzt mal die Methode mit den Kochbeuteln ausprobiert. Also wie auch bisher auf ein Teil (=Kaffeepott) gewürztes Weizengluten-Mehl diesselbe Menge Flüssigkeit (Gemüsebrühe mit Sojasauce und pürierte Tomaten). Beides kommt dann zusammen in eine Schüssel und wird zum Teig vermischt und geknetet. Anschließend klopfte ich den Teig länglich flach und schnitt ihn in zwei Teile. Jedes Teil bekam einen „Kochbeutel“ – nämlich einen ganz normalen Gefrierbeutel. (Update: Je nach Menge empfiehlt sich das Zerteilen in Scheiben und die Verwendung mehrerer Beutel mit 2 – 4 Scheiben pro Beutel). Dazu je so zwei bis drei Schöpfkellen Gemüsebrühe, dann band ich die Beutel zu und gab sie in kochendes Wasser.

Fester, aber nicht gummiartig!

Seitan gebraten

Nach einer guten Stunde befand ich den Seitan für fertig. Die Beutel kann man erkalten lassen und dann direkt so einfrieren oder bis zur Verwendung im Kühlschrank aufheben.

Das Ergebnis: tatsächlich ist der Seitan fester – und glücklicherweise ohne jeden Touch von „Gummihaftigkeit“. Dabei hatte ich mich nicht mal darum bemüht, den Platz für die Teigfladen besonders „eng“ zu halten. Ich bin sehr zufrieden! Und hab‘ mich natürlich gleich ein paar Teile „in Steak-Manier“ mit Zwiebeln und Zucchini angebraten. Dazu Senf und Ketchup – schmeckt super!

Autor: Claudia Klinger

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